Silvester in Frankfurt
In der Silvesternacht verwandelt sich Frankfurtin ein schillerndes Spektakel mit glitzerndem Feuerwerk,das den Nachthimmel erhellt. Wenn die Uhr Mitternacht schlägt, wird dieSkyline der Stadt mit…
Ein schmucker Südafrika Kronenkranich zeigt sich von seiner besten Seite. Leider ist das Bild nicht in Südafrika entstanden, sondern auf Fuerteventura. Im Oasis Park, einem großen Zoo im Süden von Fuerteventura. Park ähnlich an gelegen und in die Wüstenlandschaft ein gebettet kann man hier viel entdecken. Neben den üblichen Zoo Tieren gibt es hier auch einen großen Kakteen Garten und Niederlassunsgsmöglichkeiten für Zugvogel, welche man aus verstecken heraus beobachten kann.





An der Südwestküste von Lanzarote liegen die wunderschönen Salinas de Janubio. Eine seit 1895 von Familienhand betriebene Anlage zur Meersalzgewinnung. Das Salz wird hier in verschiedenen Becken durch Verdunstung gewonnen. Jeh nach Verdunstungsgrad färben Algen die Becken grün oder rot, wodurch man mit etwas glück ein sehr schönes Farbschauspiel bewundern kann.

Die Salinas de Janubio sind die größten auf den Kanaren und von allen Seiten gut einsehbar. Im Moment werden dort noch ca 2.000 Tonnen Salz pro Jahr gefördert. Zu Hochzeiten waren es einmal über 10.000 Tonnen. Es gibt drum herum mehrere Parkplätze und sogar einen Strand. In den Wintermonaten aht man das Glück das die Sonne genau hinter der Anlage unter geht. Dadurch kann es zu spektakulären Sonnenuntergängen kommen.

Wenn die letzten Strahlen der Sonne sich in den Wasserbecken spiegeln und die verschiedenen Farben der Becken reflektieren. Das hat sich natürlich schon rum gesprochen, weswegen man auf dem Hauptparkplatz an einen guten Tag schon an die 20 Fotografen oder Instagrammer treffen kann. Von der Selfie Franktion mal ab gesehen. Allerdings sind die wenigsten mit Filter und Stativ unterwegs. Meine Bilder sind übrigens an 3 verschiedenen Tagen entstanden.
Ein traumhafter Sonnenuntergang an der Küste von Los Realejos. Gleich hinter Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Ganz in der Nähe ist ein bekannter „Lost Place“, der Elevador de la Gordejuela.

Oder auch als Casa Hamilton bekannt. Ein altes Pumpwerk, in dem die erste Dampfmaschine Teneriffas betrieben wurde. Los Realejos geht auf das spanische Wort Real zurück, welches so viel wie Heerlager bedeutet. Hier errichteten die Spanier während der Eroberung ein Heerlager und danach eine Stadt. Von der Küste aus hat man einen tollen Blick. Steil abfallende Felsen, Wellen die gegen Klippen peitschen und viel Grün auf der Landseite.

Je nach Jahreszeit geht die Sonne entweder genau an der Küstenlinie oder weiter rechts im Meer unter. Es gibt an der Küste einige schön befestige Wege welche zum Wandern einladen. Zum einfach nur und natürlich auch zum Fotografieren. Parken kann man entweder etwas oberhalb im Ort oder in der Nähe der Casa Hamilton.
Winter Apfel. Impressionen aus den Streuobstwiesen nach dem ersten Schneefall in diesem Jahr. Viele der Äpfen hängen noch an den Bäumen. Der Rest liegt unten und wartet darauf von Tieren gefressen zu werden. Ein Paradies für Vögel. So kommen sie ohne Probleme durch den Winter. Und auch den Wildschweinen scheint es zu gefallen. Jedenfalls den Spuren nach zu urteilen.






Der erste Schnee in diesem Jahr. Leider bleibt er hier bei uns nie lange liegen. Am nächsten Tag ist meist alles wieder weg. Warscheinlich ist deshalb der Winter hier auch so un beliebt. Weil es eigentlich nur feucht, matschig und grau ist. Sonning und viel Schnee gibt es nur sehr selten. Trotsdem habe ich mich mal raus gewagt und ein paar Impressionen ein gefangen.









Der kanarische Kolkrabe hat auf Fuerteventura eine interessante Karriere hinter sich. Einst war er vom aussterben bedroht, gilt er jetzt bei vielen als Plage.

Die schlauen und wehrhaften Tiere machen sich an der Saat zu schaffen und attackieren sogar kleine Ziegen. Die Touristen scheinen nicht unschuldig an der plötzlichen Vermehrung zu sein. So bieten die Nüsse, mit welchen gerne die Atlashörnchen gefüttert werden auch eine interessante Nahrungsquelle für die Kolkraben. Kein Wunder, das man sie oft dort trifft, wo auch Atlashörnchen leben. Allerdings stehen sie in der Nahrungskette eindeutig über den Hörnchen. Was sie auch lautstark kundtun.

Für Fotografen ist es natürlich von Vorteil das die Tiere so sehr an Menschen gewöhnt sind. So kommt man schön nah ran, ohne das sie aufschrecken. Nur den Versuch mit dem Selfie sollte man lieber lassen. Der Kolkrabe hat auch den Hausmüll und die Essensreste als Nahrungsquelle entdeckt. Im Vergleich mit Fuerteventura kommt der Kolkrabe auf den anderen kanarischen Inseln eher selten vor.










Alter Stacheldraht, zum Teil schon etwas angerostet, zum Teil mit Schnee bedeckt. Früher sollte der Stacheldraht wohl einmal Apfelbäume und Streuobstwiesen vor hungrigen Tieren beschützen. Allerdings scheint er dafür ausgedient zu haben.

Das Grundstück war jedenfalls nur zur Hälfte eingezäunt, und unter den Bäumen lagen zum Teil noch Haufen von Äpfeln. Gut für die hungrigen Tiere 😉 Allerdings sehr schade das es für so natürlich gewachsenens Obt keine Verwendung zu geben scheint. Oder es sich für den Besitzer wohl nicht mehr lohnt. Im Sommer werde ich an der Stelle noch einmal mit Stativ und Makroschlitten vorbei schauen. Unterwegs war ich mit einer Nikon d800 und einem Sigma 150mm f2.8 Macro Objektiv.

Das Anaga-Gebirge im Osten von Teneriffa ist schon ein verwunschener Ort. Man könnte meinen dieser Wald wurde von Tim Burton erschaffen. Jedenfalls fühlt man sich sofort wie in einem düsteren Märchenfilm. Jeden Moment kann der kopflose Reiter aus Sleepy Hollow um die Ecke geritten kommen. Dichter Lorbeer Urwald, knorrige, verwachsene Bäume und zwischen drin tolle Wanderwege. Schlechtes Wetter gibt es dort eigentlich nicht, es ist immer neblig und feucht, das Wasser tropft von den Bäumen und verfängt sich in Flechten und Moosen. Der Wind peitscht die Wolken vom Atlantik her durch das Anaga-Gebirge, die Wassertropfen bleiben an den Pflanzen und Blättern kleben. Der Wechsel zwischen Sonne und Nebel dauert nur Sekunden. Eben noch das Objektiv gewechselt, schon sieht man nichts mehr.

Ein Teil der Wanderwege ist mit Holzplanken befestigt, der Großteil geht aber über feuchten, roten Boden. Je nach Wetterlage kann dort gerne auch mal etwas Wasser ab fließen.
Gott sei dank sind Maikäfer sehr geruhsame Tiere. So hatte ich genügend Zeit meinen MCEX-16 Zwischenring am XF 18-55 zu testen.

Das Objektiv war eh im Kit dabei und der Zwischenring soll als „immer dabei“ Makro fungieren. Was einem sofort auf fällt, der Hintergrund verschwimmt nicht so stark wie bei einem Makro gewohnt. Und man kommt trotz der 55mm nicht ganz so nah ran. Viel kleiner als der Maikäfer dürfen die Insekten nicht sein. Dafür ist die Schärfe der Bilder wesentlich besser als erwartet. Ich muss dazu sagen, ich hatte vorher keinerlei Erfahrung mit Zwischenringen. Und ich bin nicht wirklich ein ambitionierter Makro Fotograf. Mir geht es eher um die Tiere, welche beim Spazieren gehen den Weg kreuzen. Dafür ist mir ein Makro Objektiv zu schwer, um es immer mitzuschleppen. Der MCEX-16 funktioniert rein mechanisch, hat also keinerlei optische Elemente. So mit ist er doch recht teuer. Ich denke eine günstigere Alternative erzieht die selben Ergebnisse.

Fotografiert habe ich den Maikäfer am Rande des Staatsparks Fürstenlager bei Auerbach. Er krabbelte dort auf einem Stock herum. Und als ich ihn hoch gehalten habe, hat er sich auf die Spitze gesetzt. Alle Bilder sind also doppelt freihändig entstanden. In einer Hand die Kamera, in der anderen den Stock mit dem Maikäfer.









Als ehemalige englische Kolonie sind Malta und speziel Valletta natürlich auch sehr von englischer Infrastruktur geprägt. Dazu zählen neben dem Linksverkehr auch rote Telefonzellen und Briefkästen. Eingentlich bin ich kein großer Freund vom Colorkey, aber hier konnte ich nicht wiederstehen. Jeder kennt ja die Colorkey Bilder von roten Bussen in einem monochromen London. Genau die hatte ich im Kopf als ich auf Malta vor der ersten roten Telefonzelle stand. So was in der Art muß ich auch mal probieren hab ich mir da gedacht. Vor allem wenn sich das Rot so auf drängt. Außerdem wandelt es sich ab und an auch auf austetretenen Pfaden sehr gut 🙂
An der Treppe mit dem roten Briefkaten hat Brad Pitt übrigens in World War Z Zombies gejagt. Diese Gasse diente als Double für die Altstadt von Jerusalem. Man kann die Briefkasten im Film sogar erkennen.









Bei einen Spaziergang durch die Straßen von Valletta habe ich dieses begehbare Holzei entdeckt. Oder was auch immer es ist. Leider gibt es keinerlei Beschreibung oder Ähnliches. Ich hätte gerne gewußt was es damit auf sich hat oder worum es geht. Klar, Valletta war europäiche Kulturhauptstadt 2018, aber irgend etwas wird sich der Künstler ja dabei gedacht haben. Vielleicht ist es es der Prototyp einer neuen Bußhaltestelle. So wie das Holzei vollgeschmiert war, wird es schon eine weile dort gestanden haben. Sehr schade das alles immer gleich vollgeschmiert werden muß. Falls jemand mehr darüber weiß, darf er sich gerne bei mir melden 🙂



Ein Getreidefeld im Licht der warmen Abendsonne. Mitte Juli, kurz vor der Ernte. Gelegen in der schönen Wetterau zwischen Bischofsheim und Gronau. Direkt vor den Toren von Frankfurt.








Ein Sonnenstern am Apfelbaum. Unterwegs in den Streuobstwiesen zwischen Götzenhain und Offenthal. Mitten im Rhein-Main Gebiet, keine 10 Kilometer entfernt von der frankfurter Skyline. Die warme und tiefstehenden Septembersonne produziert mit Hilfe der Blende einen schönen Blendenstern oder auch Sonnenstern genannt.
Direkt am Stamm eines alten, knochigen Apfelbaums. An meiner Fuji x-t20 hab ich über einen Adapter mein altes Tokina 12-24 f4.0 angeschlossen und am Adapter auf f20 abgeblendet. Somit ist das Altglas im Schrank doch noch für etwas gut. Die Fuji XF Objektive haben leider abgerundete Lamellen, so mit läßt sich kein Blendenstern erzäugen. Sicherlich hätte man auch einen Sternchen-Filter nehmen können. Aber dann geht das Geputze und Geschraube wieder los. Da fokusier ich doch lieber manuell. Der Fokus ist eh fast immer auf unendlich und die Blende tut den Rest.
War ja ein sehr schöner September dieses Jahr. Der Himmel fast immer klar und die Sonne sehr selten von Wolken verdeckt.Ich hoffe der Winter wird ähnlich. Schön kalt und klar. Am besten noch mit sehr viel Schnee, der auch mal eine Weile liegen bleibt.
A lens star on an old apple tree. My area is full of fruit tree meadows. We call it „Streuobstwiesen“ in Germany. They are a historical part of the landscape here. With a little help on an old Tokina 12-24 f4.0 the down going september sun gives a a nice sun star right at the tree.
Die Spiegeleiqualle (Cotylorhiza tuberculata) ein ziemlich treffender Name wie ich finde. Dessen ist sich selbst der Engländer bewusst und nennt diese Qualle auch Fried Egg Jellyfish.
Hier waren sich die Nationen also mal einig, wie das Tier aus sieht. Fotografiert habe ich die Spiegeleiquallen im Loro Park auf Teneriffa. Dort gibt es einen bereich der sich Aqua Viva nennt, eine Aquariumwelt mit verschiedenen Quallenarten. Die Spiegeleiquallen leben in einem großen Glaszylinder. Dieser steht in einem dunklen Raum und wird von oben mit farbigem Licht angeleuchtet Sie bewegen sich im Zylinder auf und ab. Das macht das Fotografieren nicht gerade einfach. Das Licht ist sehr schwach, außerdem spiegeln sich im Zylinder zum Teil die anderen Besucher.
Trotz Auto-Iso 2000 ist nur etwa jedes 4-5 Bild einigermaßen scharf geworden und der Fokus hatte ziemlich zu kämpfen.
Dem Weißabgleich meiner Fuji X-T20 hat das Licht überhaupt nicht gefallen. Dadurch wurde eine umfangreiche Korrektur in Lightroom nötig, und der Regler stand am Ende auf 50000k. Ziemlich hoch wie ich finde. Leider haben die Bilder, bedingt durch das dicke Glas und das Wasser nicht die Schärfe die man gerne hätte.
Aber dafür sind sie sehr ansehnlich. Im Aqua Viva stehen mehrere Tanks/ Zylinder mit Quallen, alle in verschiedenen Farben angeleuchtet. Dazu läuft klassische Musik und die Quallen bewegen sich mit meditativer Geschwindigkeit auf und ab. Es lohnt sich auch einfach nur mal da zu stehen und die Tiere zu beobachten. Am besten dann, wenn neben an die Orka Show läuft. Als Besucher hat man dann das Aquarium ganz für sich alleine und kann in aller Ruhe die Spiegeleiqualle und ihre Bewegungen beobachten.

Lage Zeit war ich auf der Suche nach einem Babystativ. Zwar bin ich mit meinem Sirui M3204x sehr zufrieden. Aber wie alle großen Stative schleppt man es ungern mit auf Wanderungen. Und bei Flugreisen zählt ja auch jedes Gramm. Nachdem ich mir die Fuji X-T20 als immer dabei Zweitkamera geholt hatte suchte ich auch noch nach einem möglichst bodennahen Stativ.
Für den ersten Versuch hab ich mir einen Gorillapod Nachbau bei Amazon besorgt. Im Prinzip hat das Stativ auch alles erfüllt was es sollte. Allerdings stellte es sich während eines Kurztrips nach Malta als sehr wind anfällig und nicht wirklich tauglich für Langzeitbelichtungen raus. Und meine DSLR hat auch nicht drauf gepasst. Also weiter gesucht und bei Amazon das Neewer M225 gefunden. Für ca 35€. Es kommt inklusive des Kugelkopfs CK-30. Augenscheinlich kein schlechter Deal und die Bewertungen bei Amazon sind auch sehr gut.
Das Stativ ist komplett aus Metall gefertigt und macht einen sehr stabilen Eindruck. Kein vergleich zu meiner vorherigen Plastikbombe. Es ist mit ca 700 gr vergleichsweise schwer, aber dadurch auch sehr stabil. Also gleich mal mit zum Praxistest auf die Kanaren genommen. Mit gespreizten Beinen und abgeschraubte Gimbal kommt man auf eine Minimalhöhe von 12cm also ideal für bodennahe Bilder. Voll ausgefahren sind es ca 50cm. Wobei der Stand dabei immer noch erstaunlich Stabil ist. Wind und Wellen konnten dem Neewer M225 jedenfalls nichts an haben. Selbst Langzeitbelichtungen mit 30 Sekunden
waren kein Problem. Die Kamera steht sehr stabil. Versuchsweise habe ich mal meine Nikon D800 mit dem 14-24mm drauf geschraubt. Laut Hersteller ist das Stativ für maximal 5kg Gewicht ausgelegt. Im Prinzip hat das auch gut geklappt, allerdings musste ich die Beine in die 2 Stellung spreizen, da der Schwerpunkt doch sonst sehr ungünstig lag.
Die Beide bestehen aus 4 gliedern und werden durch Drehung am großen Gummifuss aus gefahren. Idealerweise stellt man das Stativ auf einen Felsen, eine Hafenmauer oder Brückengeländer. Jedenfalls wenn man eine rückenschonende Arbeitshöhe haben will. Andererseits passt das Stativ in jede Tasche und im Flugzeug sogar ins Handgepäck. Auch auf Wanderungen fällt es nicht wirklich auf. Jedenfalls bin ich mehrfach von Leuten mit Gorillapod drauf an gesprochen worden wie es heißt und wo ich es her habe. Sicherlich, man kann es nicht über all dran klemmen, aber dafür steht es auch bei Wind sehr stabil und ermöglicht Langzeitbelichtungen.
Am mitgelieferten Kugelkopf CK30 gibt es nichts aus zu setzen. Er lässt sich stufenlos verstellen und hat kein Spiel. Allerdings im Vergleich zu meinem Sirui K-20x zieht er doch den Kürzeren. Der K-20x ist noch einmal ein paar Stufen geschmeidiger. Und er besitzt im Gegensatz zum CK-30 auch eine Fiktion. Eine weitere Besonderheit ist die Wechselplatte.

Diese scheint eine Eigenentwicklung zu sein und ist nicht ACRA Swiss Kompatibel. Auch wird auf das Stativ geschoben, sondern von oben drauf gesetzt und dann seitlich fest geschraubt. Zwei Schrauben verhindern das sie nach vorne oder hinten gleitet. Im Vergleich ist diese Methode etwas frickeliger. Wobei man immer den Preis beachten muß. Gerade in Hinblick auf den Preis, die Größe und das ich ein Bodenstativ gesucht und gefunden habe bin ich mit den Neewer M225 sehr zufrieden. Es wird mich noch auf einigen Reisen begleiten.
