Die Kathedrale von Malaga

Die Kathedrale von Malaga

Gleich vorweg. Die Kathedrale kostet Eintritt. Und sie steht eng umbaut in mitten der Altstadt. Deswegen habe ich auch keine Bilder von außen gemacht. Bewölkung, ein baugerüst und sehr viele Menchen spachen dagegen. Leider hat die Kathedrale Probleme mit dem Dach und Feuchtigkeit. Deswegen das Baugerüst.

Die Kathedrale von Málaga, auch bekannt als „La Manquita“ oder „Die Einarmige“, ist ein beeindruckendes Wahrzeichen im Herzen der Stadt Málaga, Andalusien. Dieser Spitzname rührt daher, dass die Kathedrale nur einen vollendeten Glockenturm besitzt, während der zweite Turm unvollendet blieb, was ihr ein einzigartiges und charakteristisches Aussehen verleiht.

Der Bau der Kathedrale begann im Jahr 1528 auf den Fundamenten einer ehemaligen Moschee, die während der maurischen Herrschaft über Spanien errichtet wurde. Die Kathedrale selbst repräsentiert eine faszinierende Mischung aus architektonischen Stilen, hauptsächlich der Renaissance, aber auch gotischen und barocken Elementen. Diese stilistische Vielfalt ist auf die lange Bauzeit zurückzuführen, die sich über fast drei Jahrhunderte erstreckte und zahlreiche Unterbrechungen und Veränderungen erfuhr.

Beim Betreten der Kathedrale werden Besucher von einer atemberaubenden Innenausstattung empfangen. Das prächtige Hauptschiff ist von hohen, gewölbten Decken und kunstvollen Buntglasfenstern gesäumt, die eine sanfte, farbenfrohe Beleuchtung erzeugen. Die zahlreichen Kapellen entlang der Seitenschiffe sind reich mit Gemälden, Skulpturen und Altarbildern geschmückt, die bedeutende religiöse und historische Ereignisse darstellen.

Ein weiteres Highlight ist der Chorbereich der Kathedrale, der mit aufwendigen Holzschnitzereien und Statuen verziert ist. Die Sitze im Chor sind mit kunstvollen Intarsienarbeiten versehen, die biblische Szenen und Heilige darstellen. Dieser Bereich ist ein Zeugnis für das handwerkliche Können und die Liebe zum Detail, die in den Bau und die Dekoration der Kathedrale eingeflossen sind.

Sant Jaume d'Alcúdia

Sant Jaume d’Alcúdia

Die Kirche Sant Jaume d’Alcúdia ist beeindruckend, und ein schönes Beispiel romanischer Architektur auf Mallorca. Sie steht ganz im Norden von Mallorca in Alcudia. Das Gebäude wurde im 14. Jahrhundert vom König Jakob III. von Mallorca errichtet.

Sant Jaume d'Alcúdia

Es hat seitdem seine historische Schönheit bewahrt. Die Kirche hat einen basilikalen Grundriss mit einem einzelnen Schiff und verschiedenen Seitenkapellen, und der gotische Stil ist deutlich erkennbar. Besonders am imposanten Glockenturm, der die Kirche überragt. Eine besonders faszinierende Eigenschaft der Sant Jaume d’Alcúdia Kirche sind die wunderschönen Wandmalereien, die das Innere der Kirche schmücken. Diese Wandmalereien wurden von talentierten Künstlern gestaltet und erzählen Geschichten aus der religiösen und historischen Vergangenheit. Sie sind ein wahrer Augenschmaus für Besucher, die die Kirche betreten. Erwähnenswert ist auch das bunt verglaste Rosettenfenster. Die Sonne bringt ein schönes Farbspiel in die Kirche, wenn die durch das Fenster scheint.

Zusätzlich zu den Wandmalereien gibt es auch beeindruckende Retabel aus dem Barock, die das Altarstück schmücken. Diese kunstvollen Werke sind prächtige Beispiele der barocken Kunst und fügen sich nahtlos in die Atmosphäre der Kirche ein.
Die Sant Jaume d’Alcúdia Kirche spiegelt den Reichtum der religiösen und kulturellen Geschichte der Region wider. Sie ist nicht nur ein Ort des Gebets und der Andacht, sondern auch ein wichtiges kulturelles Erbe, das von Besuchern bewundert werden kann. Ein Besuch dieser Kirche ist ein absolutes Muss für alle, die die faszinierende Architektur und die beeindruckenden Wandmalereien Mallorcas entdecken möchten.

Sant Jaume d'Alcúdia

Mein Besuch

Bei meinem Besuch war die Kirche sehr gut gefüllt, und es war kein Gottesdienst :-). Der Eintritt ist mit 1€ sehr in Ordnung. Ich habe ungehindert dort fotografieren können. Es gab keine sichtlichen Beschränkungen. Allerdings hab ich etwas gewartet, bis die Besucher weiter gezogen sind. In der Kirche selbst ist es sehr dunkel, und man kann leider kein Stativ aufstellen. Somit musste ich mir anderweitig behelfen. Still stehen, lange Belichtungszeit und weite Blende. Die Schärfe leidet darunter leider ein wenig, aber weder meine Kamera noch das Objektiv haben einen Bildstabilisator.

Sant Jaume d'Alcúdia
Triq Sant' Orsla

Triq Sant‘ Orsla bei Nacht

Triq Sant‘ Orsla, auch bekannt als St. Orsla Street, ist eine charmante und historische Straße im Herzen von Valletta, Malta. Diese malerische Straße ist nach der Schutzpatronin von Valletta, St. Orsla, benannt und wird von wunderschönen Gebäuden und architektonischen Wunderwerken gesäumt.

Triq Sant' Orsla

Die Triq Sant‘ Orsla ist eine Fußgängerzohne. man erreicht sie über die Stairs Triq Sant‘ Orsla von den Upper Barrakka Gardens aus kommend. Ober über eine Brücke am Victoria Gate. Dort befindet sich auch ein Haus mit markanten roten Fensterläden. Die Bridge bar. Ein bekannter Jazz Club.

Die Viele der Gebäude stammen aus dem 16. Jahrhundert, als Valletta von den Johanniterrittern als Festungsstadt errichtet wurde. Die Fassaden dieser Gebäude weisen komplizierte Details und einzigartige Architekturstile auf, die das reiche Erbe Maltas widerspiegeln.

Die Straße beherbergt auch eine Vielzahl von Geschäften, Cafés und Restaurants, in denen die Besucher die Möglichkeit haben, die lokale Küche zu genießen und einzigartige maltesische Produkte zu entdecken.

Ein von außen sehr klein erscheinendes Hotel ist dort auch. Ich habe mehrere Leute koffer schleppen sehen 🙂 . Die Straße lohnt bei Tag und bei Nacht. Vond er Bridge Bar mit den roten Fensterläden hab ich schonmal am Tag Fotos gemacht. Aber für diese Bilder bin ich noch einmal im dunkeln zurück gekommen

Triq Sant' Orsla
Mirador Astronómico de Sicasumbre

Mirador Astronómico de Sicasumbre

Willkommen beim Mirador Astronómico de Sicasumbre, einem beeindruckenden astronomischen Observatorium in der malerischen Region Sicasumbre. Auf einem Berggipfel gelegen, bietet dieses Observatorium einen atemberaubenden Panoramablick auf die umliegende Naturschönheit. Unterhalb gibt es 2 Parkplätze. Einen für jede Fahrtrichtung. Bis nach Oben sind es nochmal ca 5min zu Fuß.

Der Mirador Astronómico de Sicasumbre (447 m) wurde 2014 von der Inselverwaltung von Fuerteventura fertiggestellt und eröffnet. Er befindet sich in auf einem Pass an der FV-605. Ein kleiner Weg führt den Hügel hinauf, begleitet von einigen verblassten astronomischen Informationstafeln, die schwer zu lesen sind und keinen direkten Bezug zu Sicasumbre selbst haben. Auf der Hügelkuppe wurde ein halboffenes Steingebäude errichtet, an dessen Außenwand mehrere Standard-Stativhalterungen angebracht sind.

Trotz alledem ist Sicasumbre ein außergewöhnlicher Aussichtspunkt, von dem aus man sowohl die Ost- als auch die Westküste sehen kann. An klaren Tagen reicht der Blick bis zur Punta Pesebre an der Südspitze Fuerteventuras, zum Istmo de La Pared und zu den schönen Stränden von Cofete. Vom Aussichtspunkt aus überblickt man auch einen großen Teil des südlichen Zentralmassivs der Insel.

Er ist für seinen unberührten Himmel und die geringe Lichtverschmutzung bekannt, was ihn zu einem idealen Ziel für Sternbeobachtungsliebhaber und Astronomen gleichermaßen macht. Wenn man am Observatorium ankommen, wird man von einer ruhigen, ja fast meditativ stillen Umgebung begrüßt. Die Wunder des Kosmos sind dann gefühlt zum greifen nah.

Leider war bei meinem Besuch das galaktische Zentrum nicht sichtbar. Für Sternenspuren fehlte mir leider die Zeit. Schlecht geplant oder Pech.

Achtung!

Dort oben wird es schnell sehr windig und kalt. Vor allem in der Nacht. Jacke und lange Hose sind eigentlich Pflicht. Dies ist ein Pass, dort überquert also auch der Wind die Berge. Ich sage es deshalb, weil jemand der Fuerteventure nicht kennt, nicht glaubt wie windig es dort serin kann. Oder wie schnell das Wetter wechselt.

St. Elmo Bridge

Die St. Elmo Bridge und das Fishermen Village Valletta

Willkommen in Valletta, der Hauptstadt Maltas, wo sich Geschichte und Schönheit miteinander verbinden. Unter den vielen architektonischen Wundern, die diese UNESCO-Weltkulturerbestätte schmücken, ragen die St. Elmo Bridge und der Wellenbrecher als ikonische Wahrzeichen heraus.

St. Elmo Bridge

Die im 19. Jahrhundert errichtete St. Elmo Bridge ist ein idealer Aussichtspunkt, um die Großartigkeit des natürlichen Hafens von Valletta zu bewundern. Sie ist ein beliebter Ort für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Sie kommen hierher, um atemberaubende Fotos zu schießen oder einfach die ruhige Atmosphäre zu genießen.

Neben der Brücke befindet sich der St. Elmo Breakwater, ein massives Steinbauwerk. Es ragt zum Schutz des Hafens in das Mittelmeer hinein. Dieser beeindruckende Wellenbrecher wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist ein Zeugnis des maritimen Erbes und der technischen Fähigkeiten Maltas.

Bei einem Spaziergang entlang des St.-Elmo-Wellenbrechers werden Sie von dem Panoramablick auf den Hafen und die Festungsmauern von Valletta begeistert sein. Vielleicht sehen Sie Fischer, die ihre Leinen auswerfen. Oder kleine Boote, die in den sanften Wellen schaukeln, oder Sie erhaschen sogar einen Blick auf ein majestätisches Kreuzfahrtschiff, das im Hafen anlegt.

Sowohl die St. Elmo Bridge als auch der Wellenbrecher bieten ein bezauberndes Erlebnis. Ganz gleich, ob Sie ein Geschichtsfan sind. Die Natur lieben oder einfach nur einen ruhigen Moment abseits der Hektik der Stadt suchen.

Sicht vom Fishermen Village Valletta auf die St Elmo Bridge
St Elmo Bridge und Breakwater
Die Gischt spritzt an der St. Elmo Bridge hoch

Fishermen Village Valletta und Wuestenwinds beach

Fishermen Village Valletta

Das Bild fängt die Essenz des Fishermen Village Valletta (heißt wirklich so) ein. Es zeigt eine malerische Szene mit bunten Fischerbooten, die sich sanft im Hafen wiegen. Die charmanten maltesischen Häuser mit ihren bunten Fassaden säumen die Uferpromenade und schaffen eine lebendige und einladende Atmosphäre. Man kann die einheimischen Fischer bei ihrer täglichen Arbeit beobachten, wie sie ihre Netze reparieren oder ihren Fang des Tages ausladen. Die Kulisse des Mittelmeers mit seinem azurblauen Wasser, das sich bis zum Horizont erstreckt, bildet einen atemberaubenden Hintergrund. Das Bild spiegelt den authentischen Charme und das reiche Fischereierbe des Fischerdorfs Valletta wider.

Achtung. Der Wort Beach ist etwas irreführend. Es gibt dort Felsen und eine Leiter/ Treppe mit Geländer ins Wasser. Keinen Sand oder ähnliches

Die Texte zu den Bildern wurden per ChatGPT erstellt. Leider ist dort meißt völliger Quatsch bei raus gekommen. 80% des Textes musste ich weglassen, weil er Falschinformationen oder erfundene Dinge enthielt

Poris de Candelaria

Poris de Candelaria

Poris de Candelaria oder auch Cuevas de Candelaria. Ein bewohntes Höhlendorf auf La Palma. Auch bekannt als Schmugglerhöhle oder Piratenhöhle. Ob es eines der Beiden hier je gegeben hat, weiß ich leider nicht. Vielleicht existieren die Namen auch nur, um Touristen anzulocken. Jedenfalls handelt es sich hier um eine große Höhle/ Grotte, in der die Einheimischen Häuser errichtet haben. Die Häuser sind immer noch bewohnt, allerdings haben sie eher den Charakter von Ferienhäusern. Ich glaube einen Hauptwohnsitz hat dort niemand mehr. Von Parkplatz aus ist es ein steiler Abstieg bis zur Poris de Candelaria. Steiler als man zunächst denkt. Man kann zwar nicht hinein in die Häuser, dies ist kein Museum, allerdings kann man durch viele Fensterscheiben gucken. Baden oder schnorcheln kann man in der Bucht auch. Die Einheimischen kommen allerdings eher mit dem Boot als mit dem Auto.

Der Felsen ist mit in die Architektur integiert
Baden und schnorscheln geht hier gut, in der ruhigen Bucht
Faro de Fuencaliente

Faro de Fuencaliente

Der Faro de Fuencaliente ganz im Süden von La Palma. Im Prinzip handelt es sich hier nicht um einen Leuchtturm sondern um zwei Leuchttürme. Der 1882 erbauten alten Leuchtturm mit dem quatratischen Leuchtturmwärterhaus und den 1985 erbauten neuen Leuchtturm. Der alte Faro de Fuencaliente wurde bei einem Erdbeben in den 70er Jahren so sehr zuerstört dass dort niemand mehr wohnen konnte. Beim Wiederaufbau wurde er automatisiert so das kein Leuchtturmwärter mehr notwendig ist.

Puerto de Tazacorte

Puerto de Tazacorte

Puerto de Tazacorte im Westen von La Palma. Das Hafengebiet gilt als längste gerade Fläche auf ganz La Palma. Geschmückt von einer imposanten Hafenmauer. Ein Kunstwerk aus Beton. Dort trainieren Jogger und Radrennfahrer.

Auch Skater und Inliner trifft man einige. Leider keine Kreuzfahrtschiffe. Ausgebaut wurde der Puerto de Tazacorte aber genau für die. Mit Förderungen der EU sollten da Kreuzfahrtschiffe anlegen, aber die bleiben alle in der Hauptstadt. Ein Kreuzfahrthafen scheint zu reichen für eine Insel dieser Größe. Und nachdem nach Jahren doch mal ein Kreuzfahrschiff angelegt hatte, wurde Hafen gleich nochmal erweitert und eine zweite Anlegestelle geschaffen und ein zweiter großer Parkplatz. Somit gibt es noch mehr Platz und noch mehr Leere. Die Einheimischen freut es, mehr Platz zum Joggen, Skaten und Rad fahren. Das einzig Lohnende ist die wirklich imposante Hafenmauer mit ihren Bögen aus Beton. Auf Instagram findet man sehr viele Bilder. Wird gerne für Modefotos benutzt.

Molino de Tefia

Die Molino de Tefia bei Nacht

Die Molino de Tefia ist eine sechsflügelige Windmühle im Nordosten von Fuerteventura. Nahe der Stadt Tefia. Eine kleine Schotterpiste führt direkt zur Molino. Gleich daneben befindet sich das Observatorio Astronómico de Fuerteventura, die Sternwarte von Fuerteventura.

Molino de Tefia

Im Gegensatz zu den anderen Sternwarten auf den Kanaren, befindet sie sich nicht auf einem Bergrücken, sondern im Tal. Die Beleuchtung der Sternwarte verstreut ein gewisses Restlicht, welches die Windmühle leicht umhüllt. Vielleicht ist deshalb auch so beliebt bei Fotografen. Der Rest der Umgebung ist eher dunkel, es gibt nur wenig Beleuchtung. Einmal im Jahr steht der Bogen der Milchstraße genau über der Windmühle. Leider konnte ich meinen Urlaub nicht dementsprechend planen. So mit hab ich nur den „normalen“ Sternenhimmel zu sehen bekommen.

Molino de Tefia
Barbati

Barbati auf Korfu

Barbati ist der Name einer Stadt und Region an den Abhängen des Bergs Pantokratoras auf Korfu. Gelegen am nördlichen inneren Teil der Insel, von wo es nicht weit zum Festland von Albanien ist. Man kann von Barbati aus die albanische Küste sehr gut sehen. Es gibt dort schöne Strände, allerdings handelt es sich um Kiesstrände, und keine Sandstrände. Das muss man wissen. Die Region ist geprägt von Olivenbäumen und dadurch sehr grün. Durch die Innenlage ist das Wasser sehr ruhig und hat im Sommer schon fast Badewannentemperatur. Während meines Aufenthalts gab es neben der Landschaft auch sehr viele Schmetterlinge zu bewundern. Weiß leider nicht, ob es auf der ganzen Insel so ist. Die Insel verfügt über ein gutes Busnetz, so konnte ich alle meine Unternehmungen per Bus erledigen. Dort habe ich auch zum ersten Mal mit meinem Crystal Ball experimentiert.

Die Küste von Barbati
Blick auf die Küste von Barbati. Kurz vorher gab es dort einen Waldbrand
Barbati
Barbati. Grün bis direkt ans Meer
Albanien Sonnenaufgang
Sonnenaufgang über den Bergen in Albanien
Cementerio del Cofete - Der verlorene Friedhof von Cofete

Cementerio del Cofete – Der verlorene Friedhof von Cofete

Cementerio del Cofete – Der verlorene Friedhof von Cofete. Hinter den Bergen von Jandia, unweit der berüchtigten Villa Winter liegt ein verwunschener Ort. Ein alter, verlassener Friedhof. Die Natur und der Sand der Zeit haben sich zurückgeholt, was der Mensch einst der Natur abgetrotzt hat. Fast vom komplett Sand überdeckt, tagen nur noch ein paar Kreuze und ein Teil der Mauern heraus. Der Rest vom Cementerio del Cofete ist schon lange vom Wind zu geweht worden. Ein mystischer Lost Place.

Cementerio del Cofete - Der verlorene Friedhof von Cofete

Der Friedhof liegt direkt an einem der schönsten und ungerührtesten Strände von Fuerteventura. Auf diesen Teil der Insel führt nur eine Buckelpiste und keine befestigte Straße. Es gibt keine Hotels oder ähnliches. Auf der einen Seite fallen die Berge von Jandia steil ab, auf der anderen tobt das Meer.

Während des Zweiten Weltkrieges erbaute der deutsche Ingenieur Gustav Winter die Villa Winter in der Nähe von Cofete. Angeblich um dort Tomaten zu züchten. Die Bewohner von Cofete mussten ihr Dorf verlassen, ein Teil der Halbinsel wurde zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Welchen Zweck genau die Villa Winter, das Flugfeld, oder die Straße im Nirgendwo erfüllten ist immer noch nicht bekannt. Es gibt Gerüchte von einem geheimen U-Boot Stützpunkt bis hin zum Nazi Fluchtweg nach Süd-Amerika. Ob der Friedhof beim Bau der Villa entstanden ist, oder ob er zum Dorf gehörte weiß ich nicht. Jedenfalls ist er seit Jahren verlassen. Oder eher seit Jahrzehnten. Das Tor ist so vom Sand zu geweht, das man es nicht mehr auf bekommt. Man muss also über die Mauer klettern um hineinzukommen. Dafür ist es ein Ort der absoluten Ruhe. Keine Besucher, keine Touristen, nur der Wind, der Sand und das Meer.

Cementerio del Cofete - Der verlorene Friedhof von Cofete

Bei schlechtem Wetter ist es die ideale Kulisse für einen italienischen Zombiefilm. Die Kreuze uns Steine die aus dem Sand ragen. Es fehlt nur noch eine Skelethand die aus dem Sand ragt. Leider habe ich keine dabei gehabt, sonst hätte ich so ein Foto gemacht 🙂 Für mich ist der Friedhof von Cofete auf jeden Fall ein muß. Bei jedem Besuch von Fuerteventura. Und die Fahrt dorthin ist ein schönes Abenteuer. Und natürlich gibt es auch einen Wanderweg welcher genau zum Friedhof führt.

Wie man sieht kann ich mich mal wieder nicht entscheiden, welche Bilder ich zeigen will. Es ist einfach viel zu schön dort. Allerdigs sind die Bilder bei mehreren Besuchen in Cofete entstanden. Für einen Urlaub wäre es doch etwas zu viel.

Triton Fountain

Triton Fountain

Triton Fountain oder auch Tritonbrunnen ist ein Springbrunnen vor dem Stadttor von Valletta. Der große Platz, auf dem der Tritonbrunnen steht, heißt Triton Fountain Square. Der Tritonbrunnen ist ein beliebtes Touristenziel, was sicherlich auch damit zusammen hängt das dort auch der große Bussbahnhof ist und fast jede Buslinie auf Malta dort lang fährt.

Triton Fountain

Somit kommt man zwangsläufig am Brunnen vorbei. Nach vier Jahren Bauzeit wurde der Brunnen 1959 eingeweiht. Er steht auf einer abgetragenen und zugeschütteten ehemaligen Verteidigungsanlage welche die Stadttore von Valletta schützen sollte. Besonders schön ist der Brunnen durch seine farbenfrohe Beleuchtung bei Dunkelheit. Auch sind dann nicht mehr so viele Touristen auf dem Platz unterwegs. Mit meinem Mini Stativ konnte ich ein paar schöne Langzeitbelichtungen machen. Auch die umher irrenden Touristen tauchen dann nur noch als Schatten oder Unschärfen auf.

Faro Bajamar

Faro Bajamar bei Sonnenuntergang

Faro Bajamar

Der Faro Bajamar im Norden von Teneriffa bei Sonnenuntergang. Bajamar hat mittlerweile einen große Instagramability wie man ja mittlerweile sagt, wenn ein Ort eine Fotoattraktion zu bieten hat. In Bajamar sind es die Wellen welche vor allem im Winter gegen die Küste knallen und ein wahres Wasserfeuerwerk hervorrufen. Der Leuchtturm steht auf einer Promenade zwischen einem kleinen Strand und frei zugänglichen Meerwasserschwimbecken. Die Wellen knallen gegen die Promenade und sorgen für das Wasserspiel. Wenn man nicht nass werden will, sollte man sich einige Meter vom Leichtturm weg begeben. Die ein oder andere Welle überragt ihn von der Höhe her und sorgt für einen sehr fotogenen Hintergrund. Es war echt schwer den Faro Bajamar mal ohne Touristen in Selfistellung aufs Bild zu bekommen. Dafür waren dann kurz vor Sonnenuntergang alle abgezogen. Es loht sich also eher gegen Abend dort hinzufahren.

Iglesia del Sanatorio de Abades

La Iglesia del Sanatorio de Abades
La Iglesia del Sanatorio de Abades

Die Iglesia del Sanatorio de Abades in der verlassenen Leprakolonie von Abades im Süden von Teneriffa. Auch bekannt als die Geisterstadt von Abades. Um 1943 wurde mit der Planung als Heilanstalt begonnen, als sie dann allerdings fertiggestellt war, war dank neuer Medikamente Lepra auf den Kanaren schon ausgerottet.

Iglesia del Sanatorio
La Iglesia del Sanatorio de Abades

Danach wurde das Gelände lange Zeit von der spanischen Arme genutzt, um den Häuserkampf zu trainieren. Davon zeugen immer noch zahlreiche Patronenhülsen auf dem Boden. Die Kirche des Sanatoriums von Abades ist dem heiligen Lazarus geweiht, dem Schutzpatron er Leprakranken. Immer noch legen seine Anhänger in der Kirche zu seinen ehren frische Blumen nieder.

Ob es erlaubt ist das Gelände zu betreten weiß ich nicht. Es ist jedenfalls nicht abgesperrt oder eingezäunt. Auch konnten wir dort keine Wachen oder ähnliches antreffen. Neben der Kirche gibt es noch etliche Baracken und ein altes Krankenhaus auf dem Gelände. Alles ist stark mit Gaffiti bemalt. Die Kirche selbst hat schon etwas Geheimnisvolles. Das Licht welches durch die kaputten Fenster fällt, die ganzen religiösen Symbole an den Wänden. Abwechselnd sind auch satanische Symbole zu sehen. Sicherlich wird dort nachts ab und an Party gemacht oder auch eine Messe gefeiert. Die Hinterlassenschaften deuten jedenfalls da drauf hin. Wir haben in Abades geparkt und sind dann durch den Barranco zur Kirche gelaufen. Und von dort aus haben wir den Rest der Stadt erkundet. Leider war es sehr bewölkt und rechnerisch. Gerne würde ich noch mal bei Sonnenuntergang dort hinfahren. Aber es ist ja nicht gerade um die Ecke.

San Anton Gardens

San Anton Gardens

Die San Anton Gardens in der Mitte von Malta. Einst errichtet vom Großmeister des Johaniterordens um 1623, zählt er hute zu den schönsten Parks auf ganz Malta. Umgeben von Orangen und Zitronenbäumen, durchziehen ihn mehrere Kreuzwege. Ein toller Ort zum verweilen. Die San Anton Gardens gehören zum Arial des San Anton Palace, mitlerweile die Resident des Präsidenten von Malta. Bekannt wurde der Garten und die Terasse des Palace durch die Serie Game of Thrones. Unter anderem zeigt dort Joffrey der Sansa den Kopf ihres Vaters. Außerdem ist ein anderer Teil ein Drehort für die Red Keep. Der Garten ist öffentlich, under Eintritt ist frei.