Rocque de los muchachos Milchstraße

Roque de los Muchachos Milchstraße

Die Michstraße über der Caldera de Taburiente auf La Palma. Unten Links werden die Wolken durch die Stadtbeleuchtung von Los Llanos zum glühen gebracht. Die kleinen gelben Lichter ind er Mitte stammen von der Costa Adeje auf Teneriffa

Roque de los Muchachos Milchstraße. Der Roque de los Muchachos, auf der Insel La Palma gelegen, ist ein beeindruckender Aussichtspunkt, um den atemberaubenden Anblick der Milchstraße zu genießen. Mit einer Höhe von 2.426 Metern ist er der höchste Punkt der Insel und bietet eine spektakuläre Sicht auf den Nachthimmel.

Roque de los Muchachos Michstraße

Vom Aussichtspunkt Mirador del Roque de los Muchachos aus hat man tagsüber einen herrlichen Blick auf den Nationalpark Caldera de Taburiente so dass man bei klarem Wetter sogar die Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro sehen kann. Aber erst in der Nacht enthüllt der Roque de los Muchachos seine atemberaubende Schönheit.
Dank der klaren Luft und des meist wolkenlosen Himmels auf La Palma herrschen hier optimale Bedingungen für die Beobachtung des Nachthimmels. Der Roque de los Muchachos beherbergt eine der modernsten Sternwarten der Welt, das Observatorio del Roque de los Muchachos. Hier befinden sich verschiedene Teleskope, die den Besuchern einen tiefen Einblick in das Universum ermöglichen.


Der Ausblick von diesem einzigartigen Aussichtspunkt versetzt einen in Staunen. Man kann die Unentlichkeit der Sterne in ihrer ganzen Pracht gut sehen. Die Dunkelheit der Nacht und das Fehlen von Lichtverschmutzung machen den Roque de los Muchachos zu einem idealen Ort, um die Schönheit des Universums zu bewundern.
Der Besuch des Roque de los Muchachos und die Beobachtung der Milchstraße sind ein unvergessliches Erlebnis für Sternenliebhaber und Fotografen. Es ist ratsam, warme Kleidung mitzunehmen, da die Temperaturen in den höheren Lagen kühl sein können.

Roque de los Muchachos Milchstraße

Vergessen Sie auch nicht Ihre Kamera, um diesen magischen Moment festzuhalten.
Ein Besuch des Roque de los Muchachos Michstraße Beobachtungspunkt bietet die Möglichkeit, die Schönheit des Universums zu erkunden. Die Wunder des Nachthimmels zu bestaunen. Es ist eine Erfahrung, die man auf La Palma nicht verpassen sollten. Die Anfhart ist denkbar einfach. Es führt eine gutausgebaute Straße zu einem Parkplatz. Auf dem Weg dorthin gibt es schon viele Aussichtspunkte. Die kann man gut nutzen.

Dies ist übrigens mein erster Versuch die Michstraße zu fotografieren. Bin durch einen La Palma Urlaub darauf gekommen. Überall trifft man auf La Palma Hinweisschilder auf die Milchstraße. Dies hat meine Neugier geweckt. Die Bilder sind schon etwas älter. Sie sind alle mit einem 14-24 f2.8 an einer Nikon D800 entstanden. Die Belichtungszeit betrug meißt 25sec und Iso 1600. Von Stacking oder ähnlichem hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nie etwas gehört. Roque de los Muchachos Michstraße

Mirador Astronómico de Sicasumbre

Mirador Astronómico de Sicasumbre

Willkommen beim Mirador Astronómico de Sicasumbre, einem beeindruckenden astronomischen Observatorium in der malerischen Region Sicasumbre. Auf einem Berggipfel gelegen, bietet dieses Observatorium einen atemberaubenden Panoramablick auf die umliegende Naturschönheit. Unterhalb gibt es 2 Parkplätze. Einen für jede Fahrtrichtung. Bis nach Oben sind es nochmal ca 5min zu Fuß.

Der Mirador Astronómico de Sicasumbre (447 m) wurde 2014 von der Inselverwaltung von Fuerteventura fertiggestellt und eröffnet. Er befindet sich in auf einem Pass an der FV-605. Ein kleiner Weg führt den Hügel hinauf, begleitet von einigen verblassten astronomischen Informationstafeln, die schwer zu lesen sind und keinen direkten Bezug zu Sicasumbre selbst haben. Auf der Hügelkuppe wurde ein halboffenes Steingebäude errichtet, an dessen Außenwand mehrere Standard-Stativhalterungen angebracht sind.

Trotz alledem ist Sicasumbre ein außergewöhnlicher Aussichtspunkt, von dem aus man sowohl die Ost- als auch die Westküste sehen kann. An klaren Tagen reicht der Blick bis zur Punta Pesebre an der Südspitze Fuerteventuras, zum Istmo de La Pared und zu den schönen Stränden von Cofete. Vom Aussichtspunkt aus überblickt man auch einen großen Teil des südlichen Zentralmassivs der Insel.

Er ist für seinen unberührten Himmel und die geringe Lichtverschmutzung bekannt, was ihn zu einem idealen Ziel für Sternbeobachtungsliebhaber und Astronomen gleichermaßen macht. Wenn man am Observatorium ankommen, wird man von einer ruhigen, ja fast meditativ stillen Umgebung begrüßt. Die Wunder des Kosmos sind dann gefühlt zum greifen nah.

Leider war bei meinem Besuch das galaktische Zentrum nicht sichtbar. Für Sternenspuren fehlte mir leider die Zeit. Schlecht geplant oder Pech.

Achtung!

Dort oben wird es schnell sehr windig und kalt. Vor allem in der Nacht. Jacke und lange Hose sind eigentlich Pflicht. Dies ist ein Pass, dort überquert also auch der Wind die Berge. Ich sage es deshalb, weil jemand der Fuerteventure nicht kennt, nicht glaubt wie windig es dort serin kann. Oder wie schnell das Wetter wechselt.

Die Milchsstraße auf Teneriffa

Michstrasse Auf Teneriffa

Der Blick auf den Nachthimmel und die Milchstraße auf Teneriffa ist wirklich atemberaubend. In einer klaren Nacht scheinen sich die Sterne und Sternbilder endlos zu erstrecken, und die Milchstraße bildet ein wunderschönes Lichtband am Himmel.

Rund um die Caldera las Canadas ist der Nachthimmel besonders atemberaubend. Die Caldera befindet sich im Teide-Nationalpark, und ihre Höhe von über 2.000 Metern sorgt dafür, dass der Nachthimmel frei von Lichtverschmutzung ist und sich perfekt für Sternenbeobachtungen eignet. Besucher können die funkelnden Sterne, die hellen Planeten und die majestätische Milchstraße bewundern, alles eingerahmt von der beeindruckenden Silhouette der umliegenden Berge. Das ist ein Erlebnis, das für immer in Erinnerung bleiben wird.
Teneriffa ist einer der besten Orte, um den Sternenhimmel und den Milchstraßenbogen zu beobachten. In klaren Nächten kann man den Bogen der Milchstraße auf Teneriffa sehen, der sich über den Himmel spannt, und der Nachthimmel erscheint oft so hell, dass er wie eine Sternendecke aussieht.

Die beste Zeit für die Beobachtung des Milchstraßenbogens auf Teneriffa ist der Neumond, wenn der Nachthimmel am dunkelsten ist. Der beste Ort, um den Milchstraßenbogen zu sehen, ist abseits der Lichtverschmutzung, z. B. im Teide-Nationalpark. Der Teide-Nationalpark bietet einen der dunkelsten Himmel in Europa und ist damit ein idealer Ort für die Sternenbeobachtung.

Ein Panorama der Milchstraße
Der Milchstraßenboge hoch über der Caldera Las Canadas
Der Milchstraßenbogen bekommt mehr Form
Der helle, steinnige Lavaboden im Vordergrund. Darüber spannt sich der Milchstraßenbogen auf
Der Boden in der Caldera
Die Milchstraße auf Teneriffa
Felsig und steinig. Menschenleer. Perfekt für die Milchstraße auf Teneriffa
Poris de Candelaria

Poris de Candelaria

Poris de Candelaria oder auch Cuevas de Candelaria. Ein bewohntes Höhlendorf auf La Palma. Auch bekannt als Schmugglerhöhle oder Piratenhöhle. Ob es eines der Beiden hier je gegeben hat, weiß ich leider nicht. Vielleicht existieren die Namen auch nur, um Touristen anzulocken. Jedenfalls handelt es sich hier um eine große Höhle/ Grotte, in der die Einheimischen Häuser errichtet haben. Die Häuser sind immer noch bewohnt, allerdings haben sie eher den Charakter von Ferienhäusern. Ich glaube einen Hauptwohnsitz hat dort niemand mehr. Von Parkplatz aus ist es ein steiler Abstieg bis zur Poris de Candelaria. Steiler als man zunächst denkt. Man kann zwar nicht hinein in die Häuser, dies ist kein Museum, allerdings kann man durch viele Fensterscheiben gucken. Baden oder schnorcheln kann man in der Bucht auch. Die Einheimischen kommen allerdings eher mit dem Boot als mit dem Auto.

Der Felsen ist mit in die Architektur integiert
Baden und schnorscheln geht hier gut, in der ruhigen Bucht
Sonnenuntergang Salinas de Fuencaliente.

Sonnenuntergang Salinas de Fuencaliente

Das Rot der untergehenden Sonne spiegelt sich im Weiß des Salzes. Sonnenuntergang Salinas de Fuencaliente. Die Salinas de Fuencaliente ganz im Süden von La Palma sind ein Betrieb zur Gewinnung von Meersalz. Sie sind aber auch ein großes Freilichtmuseum, in dem man die ganzen Schritte zur Meersalzgewinnung erleben kann. Besonders schön ist es dort gegen Abend, wenn die Sonne langsam im Meer versinkt und sich der Himmel rot färbt. Das weiße Salz spiegelt dann diese Farbe und die Sonne funkelt in den Kristallen.

Faro de Fuencaliente

Faro de Fuencaliente

Der Faro de Fuencaliente ganz im Süden von La Palma. Im Prinzip handelt es sich hier nicht um einen Leuchtturm sondern um zwei Leuchttürme. Der 1882 erbauten alten Leuchtturm mit dem quatratischen Leuchtturmwärterhaus und den 1985 erbauten neuen Leuchtturm. Der alte Faro de Fuencaliente wurde bei einem Erdbeben in den 70er Jahren so sehr zuerstört dass dort niemand mehr wohnen konnte. Beim Wiederaufbau wurde er automatisiert so das kein Leuchtturmwärter mehr notwendig ist.

Puerto de Tazacorte

Puerto de Tazacorte

Puerto de Tazacorte im Westen von La Palma. Das Hafengebiet gilt als längste gerade Fläche auf ganz La Palma. Geschmückt von einer imposanten Hafenmauer. Ein Kunstwerk aus Beton. Dort trainieren Jogger und Radrennfahrer.

Auch Skater und Inliner trifft man einige. Leider keine Kreuzfahrtschiffe. Ausgebaut wurde der Puerto de Tazacorte aber genau für die. Mit Förderungen der EU sollten da Kreuzfahrtschiffe anlegen, aber die bleiben alle in der Hauptstadt. Ein Kreuzfahrthafen scheint zu reichen für eine Insel dieser Größe. Und nachdem nach Jahren doch mal ein Kreuzfahrschiff angelegt hatte, wurde Hafen gleich nochmal erweitert und eine zweite Anlegestelle geschaffen und ein zweiter großer Parkplatz. Somit gibt es noch mehr Platz und noch mehr Leere. Die Einheimischen freut es, mehr Platz zum Joggen, Skaten und Rad fahren. Das einzig Lohnende ist die wirklich imposante Hafenmauer mit ihren Bögen aus Beton. Auf Instagram findet man sehr viele Bilder. Wird gerne für Modefotos benutzt.

Sonnenuntergang Mirador de Jandia Teneriffa

Mirador de Jandia bei Sonnenuntergang

Ein Blick vom Mirador de Jandia am Rande des Anange Gebirges Richtung Teide. Im Tal kann man schön La Laguna sehen. Die alte Hauptstadt von Teneriffa. Die Insel war zur Hälfte von einer tief liegenden Wolkendecke bedeckt, die sich langsam auflockerte. Die untergehende Sonne schaffte es gerade noch so durch die Wolken zu strahlen. Nach Sonnenuntergang lockerte es auf und man kann schön den Teide im Restlicht sehen. Der Mirador de Jandia ist der erste Aussichtspunkt auf dem Weg von La Laguna ins Ananga Gebirge. Vor allem Vormittags wimmelt es dort nur so von Ausflüglern. Richtung Abend wird es dann ruhiger.

Molino de Tefia

Die Molino de Tefia bei Nacht

Die Molino de Tefia ist eine sechsflügelige Windmühle im Nordosten von Fuerteventura. Nahe der Stadt Tefia. Eine kleine Schotterpiste führt direkt zur Molino. Gleich daneben befindet sich das Observatorio Astronómico de Fuerteventura, die Sternwarte von Fuerteventura.

Molino de Tefia

Im Gegensatz zu den anderen Sternwarten auf den Kanaren, befindet sie sich nicht auf einem Bergrücken, sondern im Tal. Die Beleuchtung der Sternwarte verstreut ein gewisses Restlicht, welches die Windmühle leicht umhüllt. Vielleicht ist deshalb auch so beliebt bei Fotografen. Der Rest der Umgebung ist eher dunkel, es gibt nur wenig Beleuchtung. Einmal im Jahr steht der Bogen der Milchstraße genau über der Windmühle. Leider konnte ich meinen Urlaub nicht dementsprechend planen. So mit hab ich nur den „normalen“ Sternenhimmel zu sehen bekommen.

Molino de Tefia
Milchstraße La Palma

Milchstraße über La Palma

Die Milchstraße über La Palma. Ganz in der Nähe vom Mirador Astronómico del Llano del Jable. Mein erster Kontakt mit der Milchstraße oder der Astrofotografie überhaupt.

Milchstraße La Palma
Ein vorbeifahrendes Auto erhellt den Wald

Fotografiert habe ich mit einer Nikon d800. Als Objektiv habe ich meistens das 14-24 bei f2.8 verwendet. Ab und an noch das Sigma 35mm 1.4 bei f1.4. Vorher war mir nicht wirklich bewußt welche Probleme das 14-24 bei 2.8 an den Rändern hat. Zum Rand hin werden die Sterne doch recht unscharf.

Zum Einstieg ist es sehr schön das potentiell gute Plätze auf La Palma gleich als Mirrador Astronomico gekennzeichnet sind. So muss man sich erstmal keine Gedanken um einen Standort machen. Sicherlich wäre der ein oder andere Platz am Meer spektakulärer gewesen. Aber auch den muß man auf einer unbekannten Insel erstmal finden. Alle Bilder sind Einzelbilder, keine Belichtungsreihen oder Stacks. Der Lavaboden mit den Pinien ist doch recht dunkel, weshalb man den Vordergrund auch kaum sieht. Wenn dann nur durch Zufall, weil gerade ein Auto vorbeigefahren ist. Nächstes Mal werde ich verschiedene Belichtungen für Vorder-und Hintergund versuchen, um die Details noch mehr raus zu arbeiten. Mitlerweile habe ich auch schon mit Stacks in Sequator experimentiert, um weniger Rauschen in den Bildern zu haben. Aber leider habe ich auf La Palma nicht die passenden Bildsequenzen von der Milchstraße dafür gemacht.

Terminlich hatte ich auch Glück. Die Bilder sind 3 Tage vor Neumond entstanden. So mit hat das Mondlicht die Helligkeit nicht beeinflusst. An den Fotospots war relativ viel los. Einige Besucher haben es mit Blitzlicht und Smartphone versucht. So mit konnte ich nicht jedes Bild verwenden. La Palma ist ja das weltweit erste Starlight Reserve. Von der UNO anerkannt. Somit gibt es dort auch viele Führungen und Exkursionen. Ständig blinkt eine Taschenlampe irgendwo am Berg 🙂 Das macht es nicht immer einfach.

Mirador Llano de Las Ventas
Dieses Bild ist auf der anderen Seite des Berges beim Mirador Llano de Las Ventas entstanden
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Milchstraße über La Palma
Salinas de Fuencaliente

Salinas de Fuencaliente

Die Salinas de Fuencaliente ganz im Süden von La Palma. Traditionelle Meer Salzgewinnung. Die Salinen sind immer noch in Betrieb und mittlerweile wie ein Lehrpfad angelegt.

Salinas de Fuencaliente
Ein kleines Restaurant mit Salzladen zum verweilen

Ein großes Freilichtmuseum. Man wandert durch die verschiedenen Stufen der Salzgewinnung. Dabei erfährt man einiges über die damit verbundene Flora und Fauna. Auch einige Vogelarten leben in den Salinen. Die verschiedenen Farben der Becken entstehen durch die unterschiedlichen Salzkonzentrationen im Wasser. Algen sorgen für die Farben. Diese Algen geben dem Salz auch seine Mineralien. Das Salzwasser wird immer von Becken zu Becken geleitet. Bis es im letzten Becken ganz kristallisiert. Durch Wind und Sonne getrocknet entsteht dort die Flor de Sal, das Salz der Gourmets. Ein knuspriges Salz ähnlich einer Schneeflocke. Es wird meist zum finishen vom Gerichten verwendet, damit es erst im Mund zerläuft.

Die Salinas de Fuencaliente ganz im Süden von La Palma. Hier wächst die Flor de Sal. Das Salz der Gourmets

Der Eintritt zu den Salinas de Fuencaliente ist frei. Neben der Produktionsstätte gibt es einen kleinen laden und ein Restaurant zum Verweilen. So finanzieren sich die Salinas. Die reine Salzgewinnung ist Handarbeit und deshalb zu teuer um beim Industriesalz mitzuhalten. Es ist ein reines, in Handarbeit gewonnenes Bioprodukt. Vorher hab ich mir nie Gedanken zum Salz gemacht. Somit war der Besuch dort sehr lehrreich. Es gibt einen Zaun oder Ähnliches. Man parkt einfach beim Leuchtturm und geht zu den Salinen.

  • Meersalzgewinnung
  • Hier entsteht die Flor de Sal
  • Salinas de Funcaliente
  • Salzkristalle

Timanfaya - Die Feuerberge von Lanzarote

Timanfaya – Die Feuerberge von Lanzarote

Timanfaya. Die Feuerberge auf Lanzarote. Seit 1974 Nationalpark in Spanien. Der letzte Ausbruch des Timanfaya war im Jahr 1730 und er hat dabei die halbe Insel mit Lava

Timanfaya
Roter Sand und blauer Himmel. Im Hingergrund kann man den Ort Mancha Blanca sehen

bedeckt und ist somit prägend für die Landschaft von Lanzarote. Rote Erde, gelber Sand kombiniert mit schwarzer Lava. Die Bilder sind zum Teil auf der Zufahrtsstraße zum Nationalpark entstanden und zum Teil bei der Bustour durch die Feuerberge. Ich habe extra die letzte Tour genommen, damit der Bus nicht zu voll ist und ich einen guten Fensterplatz bekomme. Sehr gerne würde ich auch mal bei Sonnenuntergang eine Tour machen, aber leider schließt der Park um 17:00 Uhr. Einige Wanderwege führen zwar in das Gebiet, aber laut offiziellen Angaben kommt man nur über die Parkzufahrt bis oben hin zu den Vulkanen. Neben an auf die wesentlich ältere und ca 458m hohe Caldera Blanca kommt man allerdings. Dorthin gibt es einen Wanderweg.

Timanfaya
Panorama vom Touri Parplatz aus. Dort gibt es das Museum, das Restaurant und man steigt auf die Busse um
Timanfaya
Aus dem Busfenster heraus fotografiert
Timanfaya
Panorama des Lavafeldes. Im Orginal 16600*3500 groß
Timanfaya
Pico del Teide nach Sonnenuntergang

Pico del Teide nach Sonnenuntergang

Der Pico del Teide nach Sonnenuntergang. An einem sonnigen Februar Abend fotografiert. Gerade ist die Sonne hinter dem Horizont verschwunden, der Himmel wird dunkelblau und ein leicht roter Schimmer legt sich über die Landschaft. Es wird sehr schnell kalt.

Pico del Teide nach Sonnenuntergang

Die warmen 25° sind erst ein paar Minuten her und das Thermometer fällt bis auf 12°. Oben auf ca 2000m Höhne in den Bergen von Teneriffa. Am Mirador de Chipeque. Von wo aus man einen tollen Blick über den Norden mit seinen Pinienwäldern und den Pico del Teide hat. Hier ist es oft Menschen leer, weil der Aussichtspunkt etwas abseits der Straße zum Teide liegt. Man muss ihn also gezielt anfahren und kommt nicht zufällig vorbei. Dafür hat man eine tolle Aussicht, irgendwann komme ich noch einmal nachts vorbei, um die Sterne zu fotografieren. Außerdem ist der Pico del Teide nach Sonnenuntergang immer noch sehr beeindruckend, wie er über der Insel drohnt.

Mirador de Chipeque

Mirador de Chipeque

An einem schönen Novemberabend in den Bergen von Teneriffa. Der Mirador de Chipeque befindet sich etwa auf halber Strecke von La Laguna aus hoch zum Teide. Hoch, auf etwa 2000m Höhe gelegen ist man dort meist über den Wolken, und hat einen herrlichen Blick über das grüne Tal von La Orotava und die Nordseite von Teneriffa. Auch den Pico del Teide mit seiner Schnee bedeckten Spitze kann man vom Mirador de Chipeque aus gut sehen. Abends ist man dort sehr oft alleine.

Mirador de Chipeque kurz vor Sonnenuntergang. Eine Herrliche Aussicht auf das Tal von La Orotava und den Pico del Teide

Der Mirador liegt nicht direkt an der Hauptstraße, sondern man muss eine Anzweigung nehmen und ein paar hundert Meter weiter in den Wald fahren. Der Blick ist schon gigantisch, vor allem wenn Wolken in das Tal ziehen und die Sonne untergeht. Aber Vorsicht, es ist dort immer leicht windig, und es wird sehr schnell kalt. Als wir nach Sonnenuntergang weg sind, hat das Auto 12° angezeigt.

Mirador de Chipeque kurz vor Sonnenuntergang. Eine Herrliche Aussicht auf das Tal von La Orotava und den Pico del Teide

Man sollte also auf jeden Fall eine Jacke mit nehmen und am besten keine Flip-Flops tragen. Dann kann man je nach Jahreszeit beobachten wie die Sonne hinter dem Teide oder unter den Wolken im Meer verschwindet. Der Mirador de Chipeque ist auf jeden Fall ein lohnender und unkomplizierter Fotospot. Den man gerne auch mehrfach besuchen kann. Mit dem Auto braucht man von Puerto de la Cruz aus ca eine Stunde. Eigentlich egal, ob man über La Laguna oder La Orotava fährt. Von Süden der Insel aus dauert es dann entsprechend länger. Generell finde ich, das sich eine „Base“ im Norden besser eignet für Fototouren, als wenn man in Süden bei Adeje wohnt. Dort gibt es natürlich die besseren Bademöglichkeiten, aber es dauert halt bis man im Anaga oder so ist.