Frühmorgens, mit den ersten Sonnenstrahlen, verlassen Segelboote den Hafen von Alcudia. Early in the morning, with the first rays of sunshine, sailing boats leave the harbour of Alcudia.

Segelboote bei Sonnenaufgang

Noch bevor der erste Lichtstrahl den Horizont von Alcudia küsst, sind die Segelboote bereits auf dem Wasser, wie stille Wächter, die die Dunkelheit durchbrechen. Die Boote gleiten sanft über die ruhige See, als ob sie den kommenden Tag begrüßen und die Morgendämmerung herbeiführen.

Die Welt ist in einen samtigen, vor-dämmernden Schatten gehüllt, und die Segelboote sind die ersten, die die zarten Veränderungen am Horizont erahnen. Ihre Segel zeichnen sich gegen das schwache Licht ab, das sich langsam über das Wasser ausbreitet, und mit jedem Ruderschlag und jedem sanften Windhauch nähern sie sich dem Moment der Vollkommenheit.

Der Himmel beginnt, in einem Spektrum aus Rosa, Orange und Gold zu erblühen, während die Sonne ihre prächtige Ankunft vorbereitet. Die Segelboote, die als unermüdliche Frühaufsteher bekannt sind, haben ihre Plätze eingenommen und scheinen die Sonne zu begrüßen, als sie den Tag über das Meer erhebt. Die Wasseroberfläche glitzert wie ein Mosaik aus flüssigem Gold, und die Boote tanzen leicht auf den Wellen, als ob sie Teil eines magischen Balletts wären.

Die Stille des Morgens wird nur vom leisen Plätschern des Wassers und dem gelegentlichen Rauschen der Segel unterbrochen. Es ist ein Moment der Harmonie und des Friedens, der die Seele berührt und den Geist erhebt. Die Segelboote bei Sonnenaufgang in Alcudia sind nicht nur Zeugen, sondern auch Botschafter der stillen Schönheit und der unendlichen Möglichkeiten, die jeder neue Tag mit sich bringt.

Poris de Candelaria

Poris de Candelaria

Poris de Candelaria oder auch Cuevas de Candelaria. Ein bewohntes Höhlendorf auf La Palma. Auch bekannt als Schmugglerhöhle oder Piratenhöhle. Ob es eines der Beiden hier je gegeben hat, weiß ich leider nicht. Vielleicht existieren die Namen auch nur, um Touristen anzulocken. Jedenfalls handelt es sich hier um eine große Höhle/ Grotte, in der die Einheimischen Häuser errichtet haben. Die Häuser sind immer noch bewohnt, allerdings haben sie eher den Charakter von Ferienhäusern. Ich glaube einen Hauptwohnsitz hat dort niemand mehr. Von Parkplatz aus ist es ein steiler Abstieg bis zur Poris de Candelaria. Steiler als man zunächst denkt. Man kann zwar nicht hinein in die Häuser, dies ist kein Museum, allerdings kann man durch viele Fensterscheiben gucken. Baden oder schnorcheln kann man in der Bucht auch. Die Einheimischen kommen allerdings eher mit dem Boot als mit dem Auto.

Der Felsen ist mit in die Architektur integiert
Baden und schnorscheln geht hier gut, in der ruhigen Bucht
Cementerio del Cofete - Der verlorene Friedhof von Cofete

Cementerio del Cofete – Der verlorene Friedhof von Cofete

Cementerio del Cofete – Der verlorene Friedhof von Cofete. Hinter den Bergen von Jandia, unweit der berüchtigten Villa Winter liegt ein verwunschener Ort. Ein alter, verlassener Friedhof. Die Natur und der Sand der Zeit haben sich zurückgeholt, was der Mensch einst der Natur abgetrotzt hat. Fast vom komplett Sand überdeckt, tagen nur noch ein paar Kreuze und ein Teil der Mauern heraus. Der Rest vom Cementerio del Cofete ist schon lange vom Wind zu geweht worden. Ein mystischer Lost Place.

Cementerio del Cofete - Der verlorene Friedhof von Cofete

Der Friedhof liegt direkt an einem der schönsten und ungerührtesten Strände von Fuerteventura. Auf diesen Teil der Insel führt nur eine Buckelpiste und keine befestigte Straße. Es gibt keine Hotels oder ähnliches. Auf der einen Seite fallen die Berge von Jandia steil ab, auf der anderen tobt das Meer.

Während des Zweiten Weltkrieges erbaute der deutsche Ingenieur Gustav Winter die Villa Winter in der Nähe von Cofete. Angeblich um dort Tomaten zu züchten. Die Bewohner von Cofete mussten ihr Dorf verlassen, ein Teil der Halbinsel wurde zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Welchen Zweck genau die Villa Winter, das Flugfeld, oder die Straße im Nirgendwo erfüllten ist immer noch nicht bekannt. Es gibt Gerüchte von einem geheimen U-Boot Stützpunkt bis hin zum Nazi Fluchtweg nach Süd-Amerika. Ob der Friedhof beim Bau der Villa entstanden ist, oder ob er zum Dorf gehörte weiß ich nicht. Jedenfalls ist er seit Jahren verlassen. Oder eher seit Jahrzehnten. Das Tor ist so vom Sand zu geweht, das man es nicht mehr auf bekommt. Man muss also über die Mauer klettern um hineinzukommen. Dafür ist es ein Ort der absoluten Ruhe. Keine Besucher, keine Touristen, nur der Wind, der Sand und das Meer.

Cementerio del Cofete - Der verlorene Friedhof von Cofete

Bei schlechtem Wetter ist es die ideale Kulisse für einen italienischen Zombiefilm. Die Kreuze uns Steine die aus dem Sand ragen. Es fehlt nur noch eine Skelethand die aus dem Sand ragt. Leider habe ich keine dabei gehabt, sonst hätte ich so ein Foto gemacht 🙂 Für mich ist der Friedhof von Cofete auf jeden Fall ein muß. Bei jedem Besuch von Fuerteventura. Und die Fahrt dorthin ist ein schönes Abenteuer. Und natürlich gibt es auch einen Wanderweg welcher genau zum Friedhof führt.

Wie man sieht kann ich mich mal wieder nicht entscheiden, welche Bilder ich zeigen will. Es ist einfach viel zu schön dort. Allerdigs sind die Bilder bei mehreren Besuchen in Cofete entstanden. Für einen Urlaub wäre es doch etwas zu viel.

Caleta del Mariscadero

Caleta del Mariscadero

Caleta del Mariscadero ein wilder Naturstrand im Nordwesten von Lanzarote. Er gehört zur Gemeinde von Tinajo und ist über eine kleine Straße zu erreichen.

Caleta del Mariscadero

Dieser Strand wird vorwiegend von Einheimichen aufgesucht, Touristen verirren sich nur seten hierher. Ein paar hundert Meter weiter gibt es noch den Mirador del Arco, von wo aus man einen schönen Blick auf den Atlantik hat. Die Straße ist zwar keine Teerstraße, sondern eine gut befestige Sandpiste. Man fährt tief hinein in die Lavafelder und vorbei an der Caldera Blanca. Einem alten, entlegenen Vulkan, welcher eine tolle Aussicht und einen schönen Wanderweg bietet. Außerdem kommt man noch am Montaña Teneza und den ihn umgebenden Terrassenfeldern vorbei. Auch dort gibt es einen Wanderweg und eine einzigartige Landschaft.

Caleta del Mariscadero
Die befestigte Sandpiste auf dem Weg zum
Caleta del Mariscadero. Im Hintergrund knn man den Montaña Teneza sehen
St. Julian's, San Ġiljan, Spinola Bay

Die Spinola Bay in St. Julian’s auf Malta

Sehr beliebt bei jungen Leuten und Sprachschülern. St. Julian’s (San Ġiljan) und die Spinola Bay auf Malta. Eine Promenade direkt am Wasser, viele kleine bunte Fischerboote und einige leckere Restaurants. Die Sonne scheint fast das ganze Jahr und das Wasser lädt die meiste Zeit zum baden ein. Leider gibt es dort keinen Strand, weshalb viele Leute direkt aud den Felsen liegen.

Die Spinola bay in St. Julian’s (San Ġiljan)

In der vorderen Ecke der Bucht gibt es eine Große und sehr breite Treppe über die man bequem ins Waser kommt. Dort tummeln sich auch viele der Badegäste. Am nördlichen Ende beginnt das Vergnügungsvirtel von Malta. Dort sitzen auch viele der Sprachschulen. Und natürlich die üblichen Clubs und Restaurantketten.

Los Realejos Casa Hamilton

Sonnenuntergang in Los Realejos

Ein traumhafter Sonnenuntergang an der Küste von Los Realejos. Gleich hinter Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Ganz in der Nähe ist ein bekannter „Lost Place“, der Elevador de la Gordejuela.

Sonnenuntergang Los Realejos Casa Hamilton // Sunset Casa Hamilton

Oder auch als Casa Hamilton bekannt. Ein altes Pumpwerk, in dem die erste Dampfmaschine Teneriffas betrieben wurde. Los Realejos geht auf das spanische Wort Real zurück, welches so viel wie Heerlager bedeutet. Hier errichteten die Spanier während der Eroberung ein Heerlager und danach eine Stadt. Von der Küste aus hat man einen tollen Blick. Steil abfallende Felsen, Wellen die gegen Klippen peitschen und viel Grün auf der Landseite.

Je nach Jahreszeit geht die Sonne entweder genau an der Küstenlinie oder weiter rechts im Meer unter. Es gibt an der Küste einige schön befestige Wege welche zum Wandern einladen. Zum einfach nur und natürlich auch zum Fotografieren. Parken kann man entweder etwas oberhalb im Ort oder in der Nähe der Casa Hamilton.

Die Spinola Bay in St. Julians durch die Glaskugel betrachtet

Die Spinola Bay durch die Glaskugel betrachtet

Die Spinola Bay in St. Julians (SAN ĠILJAN) auf Malta. Fotografiert durch eine Glaskugel. Meine Glaskugel hat einen Durchmesser von 7cm. Ideal wären meiner Meinung nach eigentlich 10cm aber da ist mir das Gewicht zu hoch.Vor allem wenn man sie im Flugzeug mit sich führt. Da zählt ja bekanntlich jedes Gramm. Meine Kugel wiegt 750gr, Kugeln um 10cm Durchmesser ca 1,2kg.Die Spinola Bay in St. Julians durch die Glaskugel betrachtet

Die Spinola Bay ist ein Teil der St. Julians Bay und meiner Meinung nach der schönste Teil. Nicht so Party und vergnügunslastig. Sondern voll mit kleinen bunten Fischerbooten, Netze liegen zum trocknen aus, es schleichen Katzen umher. Also mediterranes Leben wie man es sich vor stellt. Allerdings muss man wissen das Malta sehr dicht bebaut ist, egal wo man hin schaut sind Häuser. Und es gibt sehr viele Autos, zu viele für so eine kleine Insel.Die Spinola Bay in St. Julians durch die Glaskugel betrachtet Die Spinola Bay in St. Julians durch die Glaskugel betrachtet Die Spinola Bay in St. Julians durch die Glaskugel betrachtet

Die Spinola Bay in St. Julians durch die Glaskugel betrachtet

Die rätselhafte Villa Winter im Süden von Fuerteventura. Umgeben von Gerüchten und Verschwörungstheorien. // The strange villa Winter in the south of Fuerteventura. Surrounded by Nazi history rumors

Die rätzelhafte Villa Winter

Sehr viele Gerüchte ranken sich um die Villa Winter, auf Fuerteventura auch als Casa de los Winter bekannt. Eine alte Villa, gelegen im Süden von Fuerteventura.  Erbau wurde sie von Gustav Winter. Villa Winter // Casa Winter // FuerteventuraEinem deutschen Ingenieur mit Beziehungen zur den Offiziellen des 3. Reiches. Nachweislich war Winter auf den Kanaren um für das 3. Reich wichtige wirtschaftliche Vorhaben zu realisieren. Laut eigenen Angaben erbaute Winter die seine Villa um vor Ort Tomaten an zu bauen. Warum dafür das Dorf Cofete geräumt werden musste und Jandia zu Sperrgebiet erklärt wurde, ist rätselhaft.

Und hier beginnen auch die Spekulationen und Verschwörungstheorien. Sie ranken von geheimer Stützpunkt für deutsche U-Boote bis hin zu einem Safehouse für Nazi Größen. Gestützt werden diese Gerüchte von der für Spanien ungewöhnlichen Bauweise der Villa. Auffällig sind dabei der massive, von weitem gut sichtbare Turm sowie der gut ausgebaute Keller. Villa Winter // Casa Winter // FuerteventuraEin altes Flugfeld ganz in der Nähe, eine befestigte Straße welche ins Nirgendwo führt, sowie Schienen in der Nähe nähren die Gerüchte. All das wird natürlich von den Reiseunternehmen ausgeschlachtet. Hinzu kommt das die Villa nicht so einfach zu erreichen ist. Da die Straße dorthin nicht befestigt ist, erfolgt die Fahrt per Mietwagen auf eigene Gefahr. Deshalb preisen die Reiseveranstalter ihre Jeep Safaris dorthin an, und lassen sich zu recht zweifelhaften Vergleichen hin reisen. Unsere Tui Dame pries die Villa mit den Worten an „Das war dort wie Auschwitz, verstehen Sie, wie Ausschwitz…

Dabei klappt der Zugang vor Ort relativ problemlos. Gegen eine kleine Spende kann man die Villa Winter besichtigen. Die Eigentumsverhältnisse sind momentan zwar ungeklärt, aber bewohnt wird sie von einem Nachfahren der Haushälterin von Gustav Winter. Er versucht die Villa mit den Spenden in Schuss zu halten. Auf vielen Fotos ist der alte Jeep zu sehen, welcher wohl schon seit Jahren vor der Villa steht. Ein sehr beliebtes Fotomotiv. Es gibt übrigens auch einen öffentlichen Bus von Morro Jable nach Cofete. Von dort sind es ca 600m Fußweg zur Villa Winter. Aber das erzählen einem die Reiseveranstalter natürlich nicht. 

Villa Winter // Casa Winter // Fuerteventura

The Villa Winter. A Nazi rumors surrounded house in the south of Fuerteventura. Build by the german engenier Gustav Winter. He self claims the villa was build to plant tomatos. Therefore he needs a tower and a runway nearby 🙂 I dont know what is true and what is not. But I know don`t by a jeep safari, there is a public bus from Morro Jable to Cofete.

Villa Winter // Casa Winter // Fuerteventura

Villa Winter // Casa Winter // Fuerteventura

Faro de Punta Jandia - Parque Natural de Jandia

Sonnenuntergänge am Faro de Punta Jandia

Ganz im Südwesten befindet sich einer der schönsten Leuchttürme von Fuerteventura. Der Faro de Punta Jandia. Man fährt einfach durch Morro Jable durch. Auf der selben Piste welche auch nach Cofete führt. Faro de Punta Jandia - Parque Natural de JandiaDas Wort Straße benutze ich mal absichtlich nicht, denn kurz hinter Morro Jable hört sie auf eine wirkliche Straße zu sein. Ab da wird sie eher zur Buckelpiste. Sie führt etwa 20 Kilometer durch das Naturschutzgebiet Parque Natural de Jandia. Etwa auf der Hälfte der Piste kommt eine Abzweigung welche in die Berge nach Cofete führt. Bevor man zum Faro de Punta Jandia fährt, sollte man kurz nochmal einen Blick in den Mietwagen Vertrag werfen. Es handelt sich bei der Piste zwar um eine offizielle Straße.

Jedoch die meisten Verträge, bzw deren angehängte Versicherungen gelten nur für asphaltierte Straßen und schließen diese Art der Pisten aus. Und die Gefahr auf einen Glas oder Lackschaden ist recht groß. Interessanter weise sind die letzten 3-4 Kilometer neu gemacht und Top asphaltiert. Der Leuchtturm wurde erst mit EU Hilfe renoviert und wie es aus sieht sind auch noch ein paar Kilometer Asphalt mit drinn gewesen.

Einmal dort angekommen hat man natürlich eine tolle Aussicht. Es fahren vielen Fähren vorbei und bei gutem Wetter kann man bis Gran Canaria sehen. Allerdings kann es dort auch sehr windig sein. The Punta Jandia LighthouseVor allem gegen Abend. Also auf jeden Fall eine Jacke mit einpacken. Und natürlich die Kamera nicht vergessen. Die Sonnenuntergänge dort sind einfach traumhaft. Und mit etwas Glück man ist dort fast alleine. Wir waren es damals jedenfalls. Die meisten anderen saßen wohl schon im Hotel beim Abendessen.

In the southwest of Fuerteventura is possibly the most beautyfull lighthouse of the whole island. The Punta Jandia Lighthouse. Behind Morro Jable, after about 20 kilometers of gravel roads you are there. At the end of Fuerteventura. With a little bit of luck you can see all the ferrys passing by and Gran Canaria. But the best time to be there is sunset. So don’t miss it, and carry a jacket with you, it’s very windy there.