Cementerio del Cofete - Der verlorene Friedhof von Cofete

Cementerio del Cofete – Der verlorene Friedhof von Cofete

Cementerio del Cofete – Der verlorene Friedhof von Cofete. Hinter den Bergen von Jandia, unweit der berüchtigten Villa Winter liegt ein verwunschener Ort. Ein alter, verlassener Friedhof. Die Natur und der Sand der Zeit haben sich zurückgeholt, was der Mensch einst der Natur abgetrotzt hat. Fast vom komplett Sand überdeckt, tagen nur noch ein paar Kreuze und ein Teil der Mauern heraus. Der Rest vom Cementerio del Cofete ist schon lange vom Wind zu geweht worden. Ein mystischer Lost Place.

Cementerio del Cofete - Der verlorene Friedhof von Cofete

Der Friedhof liegt direkt an einem der schönsten und ungerührtesten Strände von Fuerteventura. Auf diesen Teil der Insel führt nur eine Buckelpiste und keine befestigte Straße. Es gibt keine Hotels oder ähnliches. Auf der einen Seite fallen die Berge von Jandia steil ab, auf der anderen tobt das Meer.

Während des Zweiten Weltkrieges erbaute der deutsche Ingenieur Gustav Winter die Villa Winter in der Nähe von Cofete. Angeblich um dort Tomaten zu züchten. Die Bewohner von Cofete mussten ihr Dorf verlassen, ein Teil der Halbinsel wurde zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Welchen Zweck genau die Villa Winter, das Flugfeld, oder die Straße im Nirgendwo erfüllten ist immer noch nicht bekannt. Es gibt Gerüchte von einem geheimen U-Boot Stützpunkt bis hin zum Nazi Fluchtweg nach Süd-Amerika. Ob der Friedhof beim Bau der Villa entstanden ist, oder ob er zum Dorf gehörte weiß ich nicht. Jedenfalls ist er seit Jahren verlassen. Oder eher seit Jahrzehnten. Das Tor ist so vom Sand zu geweht, das man es nicht mehr auf bekommt. Man muss also über die Mauer klettern um hineinzukommen. Dafür ist es ein Ort der absoluten Ruhe. Keine Besucher, keine Touristen, nur der Wind, der Sand und das Meer.

Cementerio del Cofete - Der verlorene Friedhof von Cofete

Bei schlechtem Wetter ist es die ideale Kulisse für einen italienischen Zombiefilm. Die Kreuze uns Steine die aus dem Sand ragen. Es fehlt nur noch eine Skelethand die aus dem Sand ragt. Leider habe ich keine dabei gehabt, sonst hätte ich so ein Foto gemacht 🙂 Für mich ist der Friedhof von Cofete auf jeden Fall ein muß. Bei jedem Besuch von Fuerteventura. Und die Fahrt dorthin ist ein schönes Abenteuer. Und natürlich gibt es auch einen Wanderweg welcher genau zum Friedhof führt.

Wie man sieht kann ich mich mal wieder nicht entscheiden, welche Bilder ich zeigen will. Es ist einfach viel zu schön dort. Allerdigs sind die Bilder bei mehreren Besuchen in Cofete entstanden. Für einen Urlaub wäre es doch etwas zu viel.

Playa de Esquinzo

Sonnenaufgang am Playa de Esquinzo

Ab und an lohnt sich auch mal das früh auf stehen 🙂 Der Playa de Esquinzo, oft auch einfach Playa Esquinzo genannt ist ein feiner Sandstrand im Südosten von Fuerteventura. Auf der Halbinsel Jandia, auf dem Weg von der Costa Calma nach Morro Jable. Dieser Teil der Insel ist vor allem vom Tourismus geprägt. 

Sunrise at the Playa de Esquinzo

So reihen sich lose ab der Costa Calma die Hotels und Clubs an einander. Je weiter man nach Süden kommt um so enger liegen sie bei einander. Wer also auf der Suche nach Ruhe und Abgeschiedenheit ist, sollte lieber einen anderen Teil der Insel wählen. Allerdings verpasst man dann den ein oder anderen Sonnenaufgang. Die Lage ist günstig, die Sonne geht genau gegenüber auf. Ideal für Langzeitbelichtungen. Zum Einsatz gekommen ist mein Nikon 14-24mm mit Haida 150er Filterhalter und einem Haida Graufilter ND 3.0.

Sunrise at the Playa de Esquinzo in the south of Fuerteventura

 Sunrise at the Playa de Esquinzo in the south of Fuerteventura. Esquinzo is a part of the peninsula Jandia. All pictures are taken with my Nikon 14-24mm and a HaidaND3.0 filter system.

Sunrise at the Playa de Esquinzo in the south of Fuerteventura Sonnenaufgang am Playa de Esquinzo Sonnenaufgang am Playa de Esquinzo Sunrise at the Playa de Esquinzo in the south of Fuerteventura Sunrise at the Playa de Esquinzo in the south of Fuerteventura Sunrise at the Playa de Esquinzo in the south of Fuerteventura Sunrise at the Playa de Esquinzo Sunrise at the Playa de Esquinzo in the south of Fuerteventura Sunrise at the Playa de Esquinzo in the south of Fuerteventura

Die rätselhafte Villa Winter im Süden von Fuerteventura. Umgeben von Gerüchten und Verschwörungstheorien. // The strange villa Winter in the south of Fuerteventura. Surrounded by Nazi history rumors

Die rätzelhafte Villa Winter

Sehr viele Gerüchte ranken sich um die Villa Winter, auf Fuerteventura auch als Casa de los Winter bekannt. Eine alte Villa, gelegen im Süden von Fuerteventura.  Erbau wurde sie von Gustav Winter. Villa Winter // Casa Winter // FuerteventuraEinem deutschen Ingenieur mit Beziehungen zur den Offiziellen des 3. Reiches. Nachweislich war Winter auf den Kanaren um für das 3. Reich wichtige wirtschaftliche Vorhaben zu realisieren. Laut eigenen Angaben erbaute Winter die seine Villa um vor Ort Tomaten an zu bauen. Warum dafür das Dorf Cofete geräumt werden musste und Jandia zu Sperrgebiet erklärt wurde, ist rätselhaft.

Und hier beginnen auch die Spekulationen und Verschwörungstheorien. Sie ranken von geheimer Stützpunkt für deutsche U-Boote bis hin zu einem Safehouse für Nazi Größen. Gestützt werden diese Gerüchte von der für Spanien ungewöhnlichen Bauweise der Villa. Auffällig sind dabei der massive, von weitem gut sichtbare Turm sowie der gut ausgebaute Keller. Villa Winter // Casa Winter // FuerteventuraEin altes Flugfeld ganz in der Nähe, eine befestigte Straße welche ins Nirgendwo führt, sowie Schienen in der Nähe nähren die Gerüchte. All das wird natürlich von den Reiseunternehmen ausgeschlachtet. Hinzu kommt das die Villa nicht so einfach zu erreichen ist. Da die Straße dorthin nicht befestigt ist, erfolgt die Fahrt per Mietwagen auf eigene Gefahr. Deshalb preisen die Reiseveranstalter ihre Jeep Safaris dorthin an, und lassen sich zu recht zweifelhaften Vergleichen hin reisen. Unsere Tui Dame pries die Villa mit den Worten an „Das war dort wie Auschwitz, verstehen Sie, wie Ausschwitz…

Dabei klappt der Zugang vor Ort relativ problemlos. Gegen eine kleine Spende kann man die Villa Winter besichtigen. Die Eigentumsverhältnisse sind momentan zwar ungeklärt, aber bewohnt wird sie von einem Nachfahren der Haushälterin von Gustav Winter. Er versucht die Villa mit den Spenden in Schuss zu halten. Auf vielen Fotos ist der alte Jeep zu sehen, welcher wohl schon seit Jahren vor der Villa steht. Ein sehr beliebtes Fotomotiv. Es gibt übrigens auch einen öffentlichen Bus von Morro Jable nach Cofete. Von dort sind es ca 600m Fußweg zur Villa Winter. Aber das erzählen einem die Reiseveranstalter natürlich nicht. 

Villa Winter // Casa Winter // Fuerteventura

The Villa Winter. A Nazi rumors surrounded house in the south of Fuerteventura. Build by the german engenier Gustav Winter. He self claims the villa was build to plant tomatos. Therefore he needs a tower and a runway nearby 🙂 I dont know what is true and what is not. But I know don`t by a jeep safari, there is a public bus from Morro Jable to Cofete.

Villa Winter // Casa Winter // Fuerteventura

Villa Winter // Casa Winter // Fuerteventura

Faro de Morro Jable // The Morro Jable Lighthouse

Faro de Morro Jable

Der Faro de Morro Jable im Süden von Fuerteventura ist einer der schönsten Leuchttürme der Insel. Gelegen am Playa del Matorral gleich hinter den Humedal Saladar de Jandia, den Salzwiesen von Jandia.

Faro de Morro Jable // Der Leuchtturm von Morro Jable

Einem Naturschutzgebiet und Biosphärenreservat. Man erreicht den Leuchtturm entweder über den Strand, oder über einen Holzsteg durch die Salzwiesen. Am Ende des Stegs befindet sich eine kleine Bar und öffentliche Toiletten. Auf Grund der doch zahlreichen Besucher vor Ort habe ich fast alle Bilder durch meine Glaskugel fotografiert. Sie ist enorm Hilfreich um ein personenfreies Bild zu bekommen. Vor allem an einem Strand an dem auch FKK betrieben wird 🙂 Allerdings sollte man immer im Hinterkopf haben das so eine Glaskugel wie ein großes Brennglas wirkt. Wenn die Sonne drauf scheint entsteht sehr schnell ein Brennpunkt und es fängt an zu rauchen.

Faro de Morro Jable // The Morro Jable Lighthouse

Faro de Morro Jable // The Morro Jable Lighthouse
Faro de Morro Jable // The Morro Jable Lighthouse

Wetterwechsel und Sonnenuntergang am Playa Jardin. Dem großen Strand von Puerto de la Cruz

Sonnenuntergang am Playa Jardin


Sonnenuntergang am Playa Jardin // Sunset at Playa Jardin
Sonnenuntergänge und Wetterwechsel am Playa Jardin. Der Playa Jardin ist ein vom kanarischen Star Architekten César Manrique gestalteter Strand in Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Sonnenuntergang am Playa Jardin // Sunset at Playa JardinEr zieht sich vom Castillo San Felipe bis zu dem auf einer kleinen Halbinsel gelegenen Dort Punta Brava. Punta Brava ist bekannt für seine kleinen Gassen und Fisch Restaurants. Dort kommt noch echtes Spanien Flair auf. Sehr kleine Gassen zwischen Wohnhäusern und Brüstungen genau an den Felsen. Genau gegenüber liegt der Loro Park. Wie sehr oft in Norden der Kanaren, so gibt es auch hier schnelle und häufige Wetterwechsel. Innerhalb von Minuten Dreht das Wetter, und es gibt hohe Wellen oder einen bewölkten Himmel. Auf jedenfall ist es im Januar der Ort wo man in Puerto de la Cruz den Sonnenuntergang bewundert.

The Playa Jardin in the north of Tenerife. Created by César Manrique, its one of the must beautyful beaches at Tenerife. The north is the wild side of the island and on most of the days its not allowed to swim there. The beach is black sanded als as the name told us laid out as a garden.Wetterwechsel und Sonnenuntergang am Playa Jardin. Dem großen Strand von Puerto de la CruzWetterwechsel und Sonnenuntergang am Playa Jardin. Dem großen Strand von Puerto de la Cruz