Wartturm

Der Nachhimmel über dem Wartturm

Der Wartturm wird von einem Autoposer beleuchtet
Fotografiert von einer Senke im Feld aus

Spät Abends im Juli ins Auto gesetzt in Richtung Schaafheim gefahren. Dort, wo Hessen und Bayern sich treffen. Auf einem Hügel außerhalb der Stadt steht der Wartturm. Umringt von Feldern. Es ist einer der wenigen Plätze im Rhein-Main-Gebiet, wo man wenigstens die Chance hat, ein Stück der Milchstraße zu sehen. Aufgrund des Streulichts der umliegenden Ortschaften jedoch nur sehr schemenhaft. Nicht in der vollen Pracht. Leider. Der Wartturm scheint ein Treffpunkt für Jugendliche und Autoposer zu sein. Jedenfalls war dort zu später Stunde noch viel Los.

Die Fotos sind alle rund 100 m um den Turm herum entstanden. Auf der Einen Seite ist ein Flugplatz für Modellflieder. Von dort aus hat man eine gute Sicht. Daneben befindet sich ein abschüssiger Acker mit einer Senke. Diesen habe ich genutzt, um die parkenden Autos zu verbergen. Deswegen sieht man auch immer nur die obere Hälfte des Turms. Um die Autos und das Streulicht im Hintergrund zu verbergen, habe ich eine Position in Bodennähe gewählt. Fotografiert habe ich mit meinem Nikon 14-24 mm f2.8 bei Blende 3.2 und einer Belichtungszeit von 13 Sekunden. Als ISO war meist ISO 2000 eingestellt.

Deutsche Wespe

Wespe ißt Melone

Fleißige Wespe, immer wieder wird das Stück Wassermelone angeflogen
Wespe öffnet ihren Kiefer. Mundwerkzeuge und Fühler gut zu erkennen

Zufallsfotografie im Garten. Ich habe im Garten gesessen und Wassermelone gegessen. Immer mehr Wespen haben sich an den Melonenresten und vor allem am Melonensaft auf dem Teller zu schaffen gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass immer eine Wespe kommt, sich ein Stück Melone schnappt und wieder verschwindet. Etwa im 3-Minuten-Takt. Also muss das Nest irgendwo in der Nähe sein. Die Nikon mit Sigma 150mm Makro vor dem Teller positioniert und gewartet. Es hat nicht lange gedauert, bis die Wespen zurück gekommen sind. Nach ca. einer Stunde hatte ich alle Bilder im Kasten. Ganz schön flink, die kleinen Wespen. Sie sitzen kaum mal für ein paar Sekunden an derselben Stelle. Selbst nachdem ich die Teller weggeräumt habe, sind sie noch gekommen und haben nach der Melone gesucht.

Die Kieferwerkzeuge sind gut zu sehen und auf dem Kopz die Ocellen
Ein Stück Melone im Maul, bereit für den Abflug
Playa de las Hermosas auf Fuerteventura bei Sonnenuntergang

Playa de las Hermosas auf Fuerteventura

Der Playa de las Hermosas an der Westküste von Fuerteventura. Abseits gelegen und nur über eine Sandpiste zu erreichen. Touristen sucht man hier vergebens, Einsamkeit ist hier Program. Man mus aufpassen, die Mietwagen sind für diese Art von Der Playa de las Hermosas an der Westküste von Fuerteventura. Abseits gelegen und nur über eine Sandpiste zu erreichen. Touristen sucht man hier vergebens, Einsamkeit ist hier Programm. Man muss aufpassen, die Mietwagen sind für diese Art von Straßen nicht versichert. Vorbei an ein paar sehr schönen Fincas, mitten im Nichts. Ganz am Ende fährt man noch ein Stück durch den Barranco de Chguigos dann ist man am Strand. Ein toller Ort zum Entspannen und um den Sonnenuntergang zu genießen.

Playa de las Hermosas
Der Teide bei Sonnenaufgang

Der Teide bei Sonnenaufgang

Der Pico del Teide auf Teneriffa bei Sonnenaufgang. Oben in der Caldera gibt es eine Ecke, in der sich mehrere Sternwarten befinden. Von dort aus hat man einen schönen Blick in die Caldera und auf den Teide welcher aus ihr heraus ragt.

Von einer der Sternwarten aus wurde damals auch die Mondlandung koordiniert, da sich Teneriffa zu dem Zeitpunkt in einer besseren Position zum Mond befand. Man kann bis fast zu den Sternwarten fahren und die Straße bietet genug Möglichkeiten zum Halten. Bei Schneefall kommen dort die Einheimischen immer hin, um Schlitten zu fahren. Die Region liegt meist weit über den Wolken. Somit ist der Himmel fast immer klar. Das Licht der aufgehenden Sonne färbt die Gegend in ein starkes Orange. Kurz bevor die Sonne über dem Horizont erscheint. Dieser Sonnenaufgang zählt zu den sehenswertesten auf der ganzen Insel.

Der Pico del Teide auf Teneriffa bei Sonnenaufgang
Der Teide bei Sonnenaufgang
Sonnenuntergang Salinas de Fuencaliente.

Sonnenuntergang Salinas de Fuencaliente

Das Rot der untergehenden Sonne spiegelt sich im Weiß des Salzes. Sonnenuntergang Salinas de Fuencaliente. Die Salinas de Fuencaliente ganz im Süden von La Palma sind ein Betrieb zur Gewinnung von Meersalz. Sie sind aber auch ein großes Freilichtmuseum, in dem man die ganzen Schritte zur Meersalzgewinnung erleben kann. Besonders schön ist es dort gegen Abend, wenn die Sonne langsam im Meer versinkt und sich der Himmel rot färbt. Das weiße Salz spiegelt dann diese Farbe und die Sonne funkelt in den Kristallen.

Faro de Fuencaliente

Faro de Fuencaliente

Der Faro de Fuencaliente ganz im Süden von La Palma. Im Prinzip handelt es sich hier nicht um einen Leuchtturm sondern um zwei Leuchttürme. Der 1882 erbauten alten Leuchtturm mit dem quatratischen Leuchtturmwärterhaus und den 1985 erbauten neuen Leuchtturm. Der alte Faro de Fuencaliente wurde bei einem Erdbeben in den 70er Jahren so sehr zuerstört dass dort niemand mehr wohnen konnte. Beim Wiederaufbau wurde er automatisiert so das kein Leuchtturmwärter mehr notwendig ist.

Puerto de Tazacorte

Puerto de Tazacorte

Puerto de Tazacorte im Westen von La Palma. Das Hafengebiet gilt als längste gerade Fläche auf ganz La Palma. Geschmückt von einer imposanten Hafenmauer. Ein Kunstwerk aus Beton. Dort trainieren Jogger und Radrennfahrer.

Auch Skater und Inliner trifft man einige. Leider keine Kreuzfahrtschiffe. Ausgebaut wurde der Puerto de Tazacorte aber genau für die. Mit Förderungen der EU sollten da Kreuzfahrtschiffe anlegen, aber die bleiben alle in der Hauptstadt. Ein Kreuzfahrthafen scheint zu reichen für eine Insel dieser Größe. Und nachdem nach Jahren doch mal ein Kreuzfahrschiff angelegt hatte, wurde Hafen gleich nochmal erweitert und eine zweite Anlegestelle geschaffen und ein zweiter großer Parkplatz. Somit gibt es noch mehr Platz und noch mehr Leere. Die Einheimischen freut es, mehr Platz zum Joggen, Skaten und Rad fahren. Das einzig Lohnende ist die wirklich imposante Hafenmauer mit ihren Bögen aus Beton. Auf Instagram findet man sehr viele Bilder. Wird gerne für Modefotos benutzt.

Feldbergturm auf dem großen Feldberg im Taunus

Feldbergturm mit Milchstraße

Der Feldbergturm auf dem großen Feldberg im Taunus in einer klaren Nacht Mitte Oktober. Die meisten Besucher sind schon lange weg, allerdings bleibt die Beleuchtung die ganze Nacht aktiv. Und auf dem Parkplatz links versammeln sich Autoposer.

Feldbergturm auf dem großen Feldberg im Taunus

Komplette Dunkelheit wäre natürlich wesentlich schöner. Leider findet man die im Rhein-Main-Gebiet sehr selten. Der Feldbergturm ist ein Fernsehturm, auch Fernmeldeturm genannt. Er ist einer der ältesten Fernsehtürme Deutschlands. Fertiggestellt wurde er 1939. Nach dem Krieg war der Feldbergturm der Fernseh-Funkbrücke Hamburg-Hannover-Köln-Frankfurt-Stuttgart-München-Wendelstein. Mittlerweile steht er unter Denkmalschutz. Lustigerweise hatte ich in der Nacht mehrfach Besuch von einem neugierigen Fuchs. Er wollte unbedingt wissen, was ich da mache und war sehr an meinem Rucksack interessiert. Ist aber immer in einiger Entfernung geblieben. Durch die ganzen Besucher ist er sicherlich an Menschen gewöhnt.

Sonnenuntergang Mirador de Jandia Teneriffa

Mirador de Jandia bei Sonnenuntergang

Ein Blick vom Mirador de Jandia am Rande des Anange Gebirges Richtung Teide. Im Tal kann man schön La Laguna sehen. Die alte Hauptstadt von Teneriffa. Die Insel war zur Hälfte von einer tief liegenden Wolkendecke bedeckt, die sich langsam auflockerte. Die untergehende Sonne schaffte es gerade noch so durch die Wolken zu strahlen. Nach Sonnenuntergang lockerte es auf und man kann schön den Teide im Restlicht sehen. Der Mirador de Jandia ist der erste Aussichtspunkt auf dem Weg von La Laguna ins Ananga Gebirge. Vor allem Vormittags wimmelt es dort nur so von Ausflüglern. Richtung Abend wird es dann ruhiger.

Quallen

Quallen

Leider konnte ich diese Quallen nicht in freier Wildbahn fotografieren, sondern auf Teneriffa im Loro Parque. Dort gibt es eine Atraktion die nennt sich Aqua Viva. Ein dunkler Raum in dem mehrere beleuchtete Tanks stehen, in denen Quallen leben. Das hat natürlich den Vorteil, dass man ungestört fotografieren kann. Von den anderen Besuchern mal ausgenommen. Leider sind die Tanks große Zylinder, was das Fotografieren etwas erschwert.Die Quallen bewegen sich fast immer im Kreis, von oben nach unten. Fotografiert habe ich mit einer Fuji x-t20 und dem 18-50mm.

Quallen, Bedusen, Jellyfish
Molino de Tefia

Die Molino de Tefia bei Nacht

Die Molino de Tefia ist eine sechsflügelige Windmühle im Nordosten von Fuerteventura. Nahe der Stadt Tefia. Eine kleine Schotterpiste führt direkt zur Molino. Gleich daneben befindet sich das Observatorio Astronómico de Fuerteventura, die Sternwarte von Fuerteventura.

Molino de Tefia

Im Gegensatz zu den anderen Sternwarten auf den Kanaren, befindet sie sich nicht auf einem Bergrücken, sondern im Tal. Die Beleuchtung der Sternwarte verstreut ein gewisses Restlicht, welches die Windmühle leicht umhüllt. Vielleicht ist deshalb auch so beliebt bei Fotografen. Der Rest der Umgebung ist eher dunkel, es gibt nur wenig Beleuchtung. Einmal im Jahr steht der Bogen der Milchstraße genau über der Windmühle. Leider konnte ich meinen Urlaub nicht dementsprechend planen. So mit hab ich nur den „normalen“ Sternenhimmel zu sehen bekommen.

Molino de Tefia
Barbati

Barbati auf Korfu

Barbati ist der Name einer Stadt und Region an den Abhängen des Bergs Pantokratoras auf Korfu. Gelegen am nördlichen inneren Teil der Insel, von wo es nicht weit zum Festland von Albanien ist. Man kann von Barbati aus die albanische Küste sehr gut sehen. Es gibt dort schöne Strände, allerdings handelt es sich um Kiesstrände, und keine Sandstrände. Das muss man wissen. Die Region ist geprägt von Olivenbäumen und dadurch sehr grün. Durch die Innenlage ist das Wasser sehr ruhig und hat im Sommer schon fast Badewannentemperatur. Während meines Aufenthalts gab es neben der Landschaft auch sehr viele Schmetterlinge zu bewundern. Weiß leider nicht, ob es auf der ganzen Insel so ist. Die Insel verfügt über ein gutes Busnetz, so konnte ich alle meine Unternehmungen per Bus erledigen. Dort habe ich auch zum ersten Mal mit meinem Crystal Ball experimentiert.

Die Küste von Barbati
Blick auf die Küste von Barbati. Kurz vorher gab es dort einen Waldbrand
Barbati
Barbati. Grün bis direkt ans Meer
Albanien Sonnenaufgang
Sonnenaufgang über den Bergen in Albanien
Milchstraße La Palma

Milchstraße über La Palma

Die Milchstraße über La Palma. Ganz in der Nähe vom Mirador Astronómico del Llano del Jable. Mein erster Kontakt mit der Milchstraße oder der Astrofotografie überhaupt.

Milchstraße La Palma
Ein vorbeifahrendes Auto erhellt den Wald

Fotografiert habe ich mit einer Nikon d800. Als Objektiv habe ich meistens das 14-24 bei f2.8 verwendet. Ab und an noch das Sigma 35mm 1.4 bei f1.4. Vorher war mir nicht wirklich bewußt welche Probleme das 14-24 bei 2.8 an den Rändern hat. Zum Rand hin werden die Sterne doch recht unscharf.

Zum Einstieg ist es sehr schön das potentiell gute Plätze auf La Palma gleich als Mirrador Astronomico gekennzeichnet sind. So muss man sich erstmal keine Gedanken um einen Standort machen. Sicherlich wäre der ein oder andere Platz am Meer spektakulärer gewesen. Aber auch den muß man auf einer unbekannten Insel erstmal finden. Alle Bilder sind Einzelbilder, keine Belichtungsreihen oder Stacks. Der Lavaboden mit den Pinien ist doch recht dunkel, weshalb man den Vordergrund auch kaum sieht. Wenn dann nur durch Zufall, weil gerade ein Auto vorbeigefahren ist. Nächstes Mal werde ich verschiedene Belichtungen für Vorder-und Hintergund versuchen, um die Details noch mehr raus zu arbeiten. Mitlerweile habe ich auch schon mit Stacks in Sequator experimentiert, um weniger Rauschen in den Bildern zu haben. Aber leider habe ich auf La Palma nicht die passenden Bildsequenzen von der Milchstraße dafür gemacht.

Terminlich hatte ich auch Glück. Die Bilder sind 3 Tage vor Neumond entstanden. So mit hat das Mondlicht die Helligkeit nicht beeinflusst. An den Fotospots war relativ viel los. Einige Besucher haben es mit Blitzlicht und Smartphone versucht. So mit konnte ich nicht jedes Bild verwenden. La Palma ist ja das weltweit erste Starlight Reserve. Von der UNO anerkannt. Somit gibt es dort auch viele Führungen und Exkursionen. Ständig blinkt eine Taschenlampe irgendwo am Berg 🙂 Das macht es nicht immer einfach.

Mirador Llano de Las Ventas
Dieses Bild ist auf der anderen Seite des Berges beim Mirador Llano de Las Ventas entstanden
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