Nordafrikanische Borstenhörnchen

Nordafrikanische Borstenhörnchen oder auch Atlashörnchen (Atlantoxerus getulus) genannt kommen eigentlich in den Bergen von Marokko vor. Auf Fuerteventura sind sie nicht heimisch. Allerdings gehören sie dort zu den wohl am meisten fotografierten Tieren.

Nordafrikanische Borstenhörnchen

Leider wurden sie in den 1960er Jahren auf den Kanaren eingeschleppt. Vorwiegend auf Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Auf ersteren beiden Inseln konnten sie wieder entfernt werden, auf Fuerteventura gelang das nicht, dort hat sich das Nordafrikanische Borstenhörnchen stark verbreiten können.

Mittlerweile gelten sie dort als Schädling, da sie sich massenhaft vermehren und bis auf ein paar Raubvögel keine Feinde haben. Über all stehen Schilder das man sie nicht füttern darf. Da drann hält sich natürlich niemand, vor allem nicht die Touristen.

Nordafrikanische Borstenhörnchen

Die Tiere sind viel zu süß und machen alles für eine Nuss. Sie sind so sehr an dem Menschen gewöhnt, dass sie sogar die Nuss aus der Hand holen. Aber wehe man lockt sie an, und hat dann nichts für sie dabei. Dann werden sie schnell wütend und fangen an zu fauchen. Wie man sieht, mögen sie neben den Nüssen auch allerhand an Obst. Na ja irgendwie muß man sie ja bestechen, das sie schön still halten 🙂 . Sie sind in der Regel so zutraulich, dass ich alle Fotos mit einem 70-200 oder meinem 150er Makro machen konnte. So nah kommt man hier selten an ein Hörnchen heran.

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